Reaktionen zur Steiermark-Wahl

In der Spaltung der steirischen ÖVP sieht Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) die Hauptursache für das schlechte Abschneiden der ÖVP. Zu möglichen Auswirkungen auf die Bundespolitik meinte Sausgruber. Wahl-Berichte

Vor einem Jahr habe die die ÖVP in Vorarlberg neun Prozent gewonnen. SPÖ-Vorsitzende Elke Sader bezeichnete das Ergebnis als „Erdrutschsieg für die SPÖ und klare Absage an Schüssels Politik“.

„Uneinigkeit im eigenen Bereich ist immer gefährlich, es geht nicht nur um die Stimmen für den früheren Parteiobmann Hirschmann, es nimmt der Partei Schwung und Energie,“ sagte Sausgruber in einer ersten Reaktion. Bei so vielen kandidierenden Parteien sei es für die Grünen schwierig gewesen, ihr bisheriges Ergebnis zu halten, meinte der Grüne Vorstandssprecher Johannes Rauch. Das Ergebnis in der Steiermark sei für die ÖVP “ähnlich dramatisch wie der Ausgang der Landtagswahl in Salzburg“. Für Rauch zeichnet sich in Österreich eine Mehrheit jenseits der ÖVP ab.

„Es ist schade, dass die gute Regierungsarbeit, die das BZÖ auf Bundesebene leistet, der steirischen Bevölkerung zu wenig vermittelt werden konnte, dem Bündnis blieb in der Steiermark zu wenig Zeit, sich zu profilieren“, kommentierte der Vorarlberger BZÖ-Landessprecher Andreas Blum das Ergebnis der steirischen Landtagswahl. Der Obmann der Vorarlberger FPÖ, Landesrat Dieter Egger, wollte zum Abschneiden der FPÖ erst nach Vorliegen des Endergebnisses der Landtagswahl in der Steiermark eine Stellungnahme abgeben. (Quelle: APA)

BZÖ-Blum zur Wahl in der Steiermark

Für BZÖ-Landessprecher Andreas Blum war der steirische Wahlkampf ein Wahlkampf der Großparteien, in welchem dem BZÖ zuwenig Zeit zur Verfügung gestanden sei, um in den Köpfen der Bevölkerung ausreichend präsent zu sein.

Blum wörtlich: „Es ist schade, dass die gute Regierungsarbeit, die das BZÖ auf Bundesebene leistet, der steirischen Bevölkerung zuwenig vermittelt werden konnte, dem Bündnis blieb in der Steiermark zuwenig Zeit, sich zu profilieren. Das BZÖ wird nun aber erst recht daran gehen, intensiv für die Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten.“ (Quelle: BZÖ Vorarlberg)

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