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Rückschläge für Head

Kennelbach - Der niederländische Sportartikelhersteller Head hat im ersten Quartal 2007 Rückschläge bei Ergebnis und Umsatz hinnehmen müssen und eine Gewinnwarnung ausgesprochen.

Die Verkaufserlöse des Unternehmens, das in Vorarlberg eine Skifabrik betreibt, verschlechterten sich um 15,3 Prozent auf 57,3 Mio. Euro. Das negative Betriebsergebnis verdoppelte sich von minus 3,8 auf minus 8,9 Mio. Euro.

Angesichts der aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen „gehen wir derzeit davon aus, dass wir im Gesamtjahr 2007 ein negatives Betriebsergebnis ausweisen könnten“, erwartet Head-Chef Johan Eliasch Verluste. Der Konzernfehlbetrag vergrößerte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 5,3 auf 9,6 Mio. Euro. Der Umsatz im Wintersportbereich sank im 1. Quartal 2007 um 47 Prozent auf 10,8 Mio. Euro, im Racketbereich gab es ein Minus von 9 Prozent auf 33,0 Mio. Euro. Einzig im Tauchsport gab es einen Lichtblick – mit einem Umsatzplus von 22 Prozent auf 13,4 Mio. Euro.

Das erste Quartal 2007 sei „von den äußerst schlechten Schneebedingungen in der abgelaufenen Wintersportsaison beeinträchtigt“ gewesen, erklärte Konzernchef Eliasch. Die Vorbestellungen für Alpinski-Ausrüstungen dürften auf Grund hoher Lagerbestände und der Kaufzurückhaltung 25 bis 30 Prozent unter dem Vorjahrsniveau liegen, schätzte er.

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