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Rauriser Literaturpreis 2008 für Schweizer Autorin Simona Ryser

Rauris - Der mit 7.300 Euro dotierte Rauriser Literaturpreis geht heuer an die junge Schweizer Autorin Simona Ryser. Der Rauriser Förderpreis 2008 geht an die in der Stadt Salzburg lebende Autorin Margarita Fuchs.

“Der Rauriser Literaturpreis ist einer der international bedeutendsten Literatur-Debütpreise, auf den Salzburg zu Recht stolz ist. Mit Simona Ryser wurde eine Autorin ausgewählt, die sich würdig einreiht in die Liste großer Namen, die diesen Preis bereits erhalten haben”, so Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter David Brenner.

Unter den bisherigen Preisträgern finden sich etwa Bodo Hell, Franz Innerhofer, Ruth Klüger und Thomas Lehr.

Die Jury, der heuer Maria Gazzetti (Literaturhaus Frankfurt), Wolfgang Hackl (Universität Innsbruck) und der Schweizer Literaturkritiker Hardy Ruoss angehörten, begründet die Vergabe des Literaturpreises an Simona Ryser folgendermaßen: “Simona Rysers Roman ‘Maries Gespenst‘ erzählt die Geschichte einer Frau, die ihrer Mutter nachtrauert und versucht, sich von den Mutter-Gespenstern zu befreien und endlich ihr eigenes Leben einzurichten. Das Debüt überzeugt durch die literarischen Mittel, mit denen es Einblick in den Alltag gibt, der angesichts vieler Anforderungen und Verlockungen einer heutigen Gesellschaft gar nicht so leicht zu bewältigen ist. Das Heutige findet sich gespiegelt in vielen präzisen Beobachtungen, die auch die Welt der Elektronik und der Computer mit einschließt, und der Sabina Ryser eine eigene Poesie zu entlocken versteht.”

Rauriser Förderpreis 2008 an Margarita Fuchs

Der Rauriser Förderpreis 2008 geht an die in der Stadt Salzburg lebende oberösterreichische Autorin Margarita Fuchs. Der Preis ist mit 3.650 Euro dotiert und wird je zur Hälfte vom Land Salzburg und der Marktgemeinde Rauris getragen. Der Preis geht jeweils an Autorinnen und Autoren, die mit dem Land Salzburg besonders eng verbunden sind, d.h. entweder hier geboren sind oder in Salzburg leben.

Der Rauriser Förderpreis wird jährlich für ein unveröffentlichtes Manuskript ausgeschrieben. Das Thema lautete heuer “Fremd-Wort”. Aus den 26 anonymisiert vorgelegten Einreichungen wählte die dreiköpfige Jury die Preisträgerin aus. Die Jury bestand heuer aus Doris Moser (Universität Klagenfurt), Ines Schütz (Literaturhaus Salzburg) und Peter Zimmermann (ORF Wien). Der Rauriser Förderpreis dient der Förderung heimischer Talente.

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