Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Rauch-Sheriffs auf Patrouille

Schwarzach - Seit 1. Jänner gilt in Österreich das neue Nichtrauchergesetz. Für einige Nichtraucher-Initiativen ist dies aber wohl nicht ausreichend. Sie kritisieren die mangelnde Exekution dieses Gesetzes und schicken Personen in die einzelnen Lokale, die als „Privat-Sheriffs“ die Einhaltung dieses Gesetzes prüfen.

Wirte, die sich nicht an das Nichtrauchergesetz halten, sollen so zur Anzeige gebracht werden. Eine dieser Initiativen nennt sich „Krebspatienten für Krebspatienten”. „Wir wollen im Kampf um das umstrittene Nichtrauchergesetz eine neue Front eröffnen”, sagt Gründer Dietmar Erlacher. Österreichweit sollen rund 50 Mitglieder des Vereins unterwegs sein, um zu überprüfen, wo rechtswidrig geraucht wird. „Auch in Vorarlberg haben sich einige Personen gemeldet, die sich unserer Initiative angeschlossen haben”, sagt Erlacher.

Anzeigen folgen

Robert Rockenbauer, Vorsitzender des Schutzverbandes für Nichtraucher, hat sich kürzlich in Vorarlberg umgeschaut und dabei festgestellt, dass sich auch hierzulande viele Wirte nicht an das Gesetz halten würden. Die ent­sprechenden Gastwirte müssen mit einer Anzeige seines Verbands rechnen, sagt Rockenbauer. Vor allem die Situation an den Tankstellen habe ihn erschreckt. Die Bezirkshauptmannschaften vermelden, was das Nichtrauchergesetz betrifft, bis dato rund 40 Anzeigen (siehe Factbox). Angesichts der sonst schon strengen Auflagen fürchtet Hermann Metzler von der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer um das Überleben vieler Gastronomiebetriebe. „Tötet uns nicht”, fleht Metzler um eine Auflockerung des Nichtrauchergesetzes. „Grundsätzlich sind wir daran interessiert, dass die Wirte die gesetzlichen Vorgaben einhalten”, gibt Andrew Nussbaumer von der Vorarl­berger Wirtschaftskammer bekannt. Dies sei in Vorarlberg auch mehrheitlich der Fall. Von „militanten Gästen, die nichts anderes zu tun haben, als die Gastwirte an den Pranger zu stellen”, hält Nussbaumer aber nichts.

 

Anzeigen

 

 BH Bregenz: 3  BH Dornbirn: ca. 15  BH Feldkirch: 15  BH Bludenz: 4

 

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Rauch-Sheriffs auf Patrouille
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen