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Reaktionen auf Frühstücks Promille-Fahrt

ÖVP-Klubobmann Frühstück ist nach Alkofahrt Führerschein los.
ÖVP-Klubobmann Frühstück ist nach Alkofahrt Führerschein los. ©VMH
Bregenz - Roland Frühstück, Klubobmann der ÖVP im Vorarlberger Landtag und Manager von Bregenz Handball, musste nach einer Alkoholfahrt Mitte März seinen Führerschein abgeben. Die Reaktionen der Vorarlberger Landespolitiker nach Frühstücks Promille-Fahrt.
Frühstück ist Führerschein los
Politik und Promille: Keine seltene Paarung

Johannes Rauch: “Die Rechtfertigung von Roland Frühstück kommt reichlich schnoddrig daher. Man muss nicht herummoralisieren, aber: als Politiker hat man eine Vorbildfunktion und Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Wäre mir das passiert, die Rücktrittsaufforderungen hätten nicht lange auf sich warten lassen, ich finde nicht ganz zu Unrecht. Im übrigen würde ich den ÖVP-Klubobmann gerne darauf hinweisen, dass es zwischen Bregenz und Hard eine ausgezeichnete Busverbindung gibt, auch am Wochenende. Damit ist man in jeder Hinsicht sicher unterwegs.”

Michael Ritsch: “Die Konsequenzen der Alkoholfahrt von Roland Frühstück, den ich als Mensch durchaus schätze, muss dieser selbst gemeinsam mit der ÖVP ziehen. Ich bin sicher nicht jener, der den ersten Stein wirft, wissen doch viele Menschen selbst, wie schnell man im Verkehr ein Gesetz übertreten hat. Dennoch darf man es nicht schön reden, da ein Alkoholdelikt im Verkehr schon eine schwere Verletzung des Gesetzes darstellt. Und wir, die Politiker, müssen uns im Klaren sein, dass wir eine Vorbildwirkung haben sollten.”

Dieter Egger: “Grundsätzlich ist dies eine interne Angelegenheit der ÖVP. ÖVP-Parteiobmann und Landeshauptmann Wallner muss für sich selbst definieren, wo er seine Grenzen zieht.”

Dietmar Wetz: Die ÖVP Vorarlberg will angesichts der Alko-Fahrt ihres Klubobmanns im Landtag “die Kirche im Dorf lassen”. Frühstück habe sich glaubhaft entschuldigt, auch einem Politiker müsse ein Fehltritt zugestanden werden, zumal er ihn eingestehe, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Dietmar Wetz. Frühstück habe dafür wie jeder andere Bürger seine Strafe bekommen. Er sei “ein guter Politiker” und habe “eine zweite Chance verdient”. Grundsätzlich toleriere man solches Verhalten in der ÖVP aber nicht, betonte Wetz.

(VOL.AT/ Schmidt; APA)

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