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Rauch und Ritsch: Egger soll sich distanzieren

Johannes Rauch übt heftige Kritik an Dieter Egger.
Johannes Rauch übt heftige Kritik an Dieter Egger. ©VOL.at
Brgenz - Auch Johannes Rauch, Klubobmann der Vorarlberger Grünen, fordert Dieter Egger auf, sich von Straches "Juden-Sager" zu distanzieren.


Landesparteiobmann Dieter Egger stelle sich hinter seinen Bundesparteiobmann Strache und dessen “unsägliche Aussagen”, kritsiert Johannes Rauch den Vorarlberger FPÖ-Chef.

Von Wien bis zum Bodensee versuche die FPÖ sich nun als “Opfer” darzustellen, sagt Rauch. Dies sei das übliche Spiel, das nach jeder Entgleisung geliefert werde. Dieter Egger reihe  sich hier nahtlos ein, so die Reaktion des Vorarlberger Grünen. Er habe es bis heute nicht zustande gebracht, sich für seinen Juden-Sager in Richtung des Direktor des jüdischen Museums Hohenems zu entschuldigen. Genauso wenig bringe er es zustande, sich von den Strache-Aussagen zu distanzieren, übt Rauch heftige Kritik an Egger.

“Verhöhnung der Opfer”

“Ich fordere den FPÖ-Landesparteiobmann noch einmal in aller Form auf, sich eindeutig und glasklar von den Aussagen seines Bundesparteiobmannes zu distanzieren. Ansonsten muss ich davon ausgehen, dass Egger die Haltung von Strache vollinhaltlich teilt und sich selbst auch in einer Reihe mit den Opfern des Nationalsozialismus sieht – in meinen Augen eine groteske Verhöhnung der tatsächlichen Opfer. Hier geht es nicht um Wortklauberei oder ‘Hysterie’, wie die Bundes-FPÖ meint, sondern um eine eindeutige und klare Grenzziehung – so, wie sie Alt-Landeshauptmann Sausgruber seinerzeit im Landtagswahlkampf 2009 auch vorgenommen hat”, erklärt Johannes Rauch in einer schriftlichen Stellungnahme.

Ritsch fordert öffentliche Distanzierung des FPÖ-Chefs

Eine klare Distanzierung von der Aussage HC Straches fordert SPÖ-Vorsitzender Michael Ritsch von FPÖ-Chef Dieter Egger.  „Die Aussage von HC Strache hat mich zutiefst erschüttert. Dass sich Dieter Egger noch nicht dagegen ausgeprochen hat, ist ein neuer Tiefpunkt seines politischen Schaffens. Ich fordere ihn dazu auf, sich morgen gleich zu Beginn der Landtagssitzung öffentlich davon zu distanzieren“, so der rote Parteivorsitzende.

Antisemitismus wird wieder salonfähig

„Kommt Egger dieser Aufforderung, die auch alle anderen Parteien an ihn richten, nicht nach, wird er sich den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen müssen“, so Ritsch. Immerhin habe sich Egger bereits mit seinem „Exiljudensager“ im letzten Landtagswahlkampf tief in den rechten Sumpf begeben und damit den Antisemitismus ein Stück weit salonfähiger gemacht. „Das ist jetzt seine letzte Möglichkeit, Farbe zu bekennen. Ansonsten ist klar, dass die FPÖ Vorarlberg und seriöse Politik nicht mehr vereinbar sind. Morgen werden wir wissen, wie Dieter Egger wirklich einzuschätzen ist“, stellt Ritsch fest.

Ehrenorden nur für Ehrenbürger

Dass Bundespräsident Heinz Fischer nun HC Strache das “Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern“ – ein besonderes Ehrenzeichen der Republik – doch nicht überreichen wird, findet vollste Zustimmung von Michael Ritsch.

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