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Raser-Opfer Janine

Die 16-jährige Janine Rohrmoser wurde von rücksichtslosen Rasern in den Straßengraben gedrängt, die "VN" berichteten. "Das ist absolut mies von den beiden Rasern".

Sie findet es besonders krass, dass die Duellanten des illegalen Straßenrennens nicht einmal stehen geblieben sind, um ihr zu helfen. “Wenn du fast einen Mopedfahrer wegrammst, dann schaust du doch wenigstens in den Rückspiegel”, so die HAK-Schülerin. Zwei Autos kamen ihr in der Dunkelheit nebeneinander mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Niemand blieb stehen Beim Sturz in den Straßengraben bricht sich das 16-jährige Mädchen am vergangenen Freitag gegen 23.30 Uhr das rechte Schlüsselbein, verstaucht sich den linken Arm. Schwer verletzt versucht sie, vorbeifahrende Autos anzuhalten – mindestens zehn. Sie hat starke Schmerzen. “Niemand ist stehengeblieben, dann bin ich zum Gasthof Adler gelaufen. Von dort habe ich meinen Papa angerufen”, sagt Janine Rohrmoser. Die Rankweiler Gendarmerie hat keinen einzigen Hinweis auf die unbekannten Raser erhalten. “Für uns ist interessant, ob Anrainern oder Autofahrern die nebeneinander fahrenden Autos am späten Freitagabend aufgefallen sind”, sagt Hermann Forster vom Gendarmerieposten Rankweil. Schon öfters wurden in Rankweil-Brederis auf der Schweizerstraße illegale Rennen gefahren, auch auf der Langgasse im Ortsgebiet finden hin und wieder Rennen statt. “Eine Möglichkeit, um gegen das Raserproblem anzukämpfen, wäre mehr Patrouillen einzusetzen”, sagt Forster. Das steht und fällt aber mit den personellen Möglichkeiten auf den einzelnen Gendarmerieposten. Jetzt hoffen die Gendarmeriebeamte auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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