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Rasches Handeln gefordert

Im BF fordern mehrere Teilnehmer, dass der Fahrbahnbelag bei der Fahrradunterführung am Dornbirner Bahnhof so rasch wie möglich saniert werden soll.
Im BF fordern mehrere Teilnehmer, dass der Fahrbahnbelag bei der Fahrradunterführung am Dornbirner Bahnhof so rasch wie möglich saniert werden soll. ©cth
Rasches Handeln gefordert

Dornbirn. Wolfgang Juen meldete sich kürzlich im Bürgerforum, um auf die Gefährlichkeit der Radunterführung am Dornbirner Bahnhof aufmerksam zu machen. Der Bodenbelag sorgte nicht nur dafür, dass er einen schlimmen Sturz mit seinem Fahrrad hinnehmen musste, sondern es wird noch von zahlreichen weiteren ähnlichen Vorfällen berichtet. Ihm ist dabei wichtig, dass so rasch wie möglich eine zielführende Lösung gefunden wird. „Auch ich benutze diese Unterführung sehr oft mit dem Rad und möchte daher eine Unterführung, die funktioniert. Ich will nicht vorher überlegen müssen, ob diese bei Nässe zu benutzen ist, oder nicht. Ich wünsche mir daher eine sichere Unterführung, ohne dafür vorher eine Sicherheitskurs für Radfahren machen zu müssen“, stimmt auch Peter Wagner zu. „Als Radler muss man keine anwendbare Normen, Richtlinien und Gesetze bzw. Prüfverfahren zur Feststellung der Oberflächentauglichkeit und der Nachweisführung für die Erreichung der Qualität laut Ausschreibung kennen, um feststellen zu können, dass diese Unterführung für Radfahrer untauglich ist. Der Belag ist zu glatt und kann schon bei Nebel richtig rutschig sein“, erklärt auch Bernadette Meusburger. Zum errichteten Hinweisschild „Fahrverbot bei Nässe“ meint sie: „Gut, dann also das halbe Jahr einen Umweg fahren! Und nur absolute Ignoranz kann dazu geführt haben, dass in einer Steigung eine so enge Kurve gebaut wurde. Diese Kurve ist gefährlich und es ist absolut verantwortungslos, dass die Unterführung so gebaut wurde“, meint auch sie und weist daraufhin, dass die Kurve lediglich eine eingeschränkte Sicht zulässt, bei der man weder Fußgänger noch Gegenstände, die am Boden liegen, erkennen kann. „Bedienstete der ÖBB sehen sich wohl leider gezwungen diese Fehlkonstruktion verteidigen zu müssen, anstatt sich objektiv und sachlich der Situation zu stellen. Es wird von dieser Seite wohl kaum Einsicht zu erwarten sein, denn die Unterführung kann ja nicht mehr umgebaut werden. Für die Zukunft wünsche ich mir als Radfahrerin aber, dass die Gemeinden das Radfahren fördern, indem sie es den Radfahrern leichter machen“, so Meusburger. Thomas Mohr schließt sich noch an: „Ich denke im Sinne aller, welche diese Radunterführung nützen, sollte baldigst eine Lösung gesucht und umgesetzt werden. Der derzeitige Fahrbahnbelag ist schlichtweg schlecht und ich denke, eine wissenschaftliche Untersuchung wird es hier nicht benötigen.“ Die Stadt Dornbirn gab als Stellungnahme bekannt:

 „Mittlerweile werden Lösungsvorschläge für eine Sanierung des Bodenbelages erarbeitet. Dass eine solche notwendig sein wird, ist unbestritten. Diese kann allerdings erst dann erfolgen, wenn die am besten geeignete Maßnahme feststeht und wenn über einen längeren Zeitraum anhaltende Temperaturen für das Aufbringen eines besseren Fahrbahnbelags vorherrschen. Bauherr der Unterführung war die ÖBB, welche die Unterführung in die Erhaltung der Stadt übergeben hat. Auch hier sind noch Abklärungen notwendig. Bis dahin sind alle RadfahrerInnen zu erhöhter Vorsicht aufgerufen“, so Hämmerle und betont noch einmal, dass die Sanierung bereits in Planung ist und voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte umgesetzt wird.

 

 

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