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Rasante Sportart rund ums Rad

Mit Nachwuchstrainer Christian macht das Training doppelt Spaß.
Mit Nachwuchstrainer Christian macht das Training doppelt Spaß. ©Gerty Lang
Vereine im Fokus: Der Union Dornbirner Radfahrerverein wurde im Jahr 1886 gegründet.
Beim Radballtraining

Dornbirn. „Die Sparte Radball hat in unserem Verein bereits eine sehr lange Tradition. In den vergangenen Jahren ist es dem Trainerteam immer wieder gelungen, erfolgreiche Sportler und Mannschaften an die Nationale, aber auch Internationale Spitze zu führen“, blickt der Obmann des Vereins, Harald Ilg auf eine erfolgreiche Zeit zurück. „Aktuell sind wir in allen Klassen, angefangen von der höchsten Österreichischen Liga bis hin zu den ganz jungen Schülern vertreten.

Im Jahr 2011 konnten wir den Österreichischen Jugendmeister und Schülermeister stellen.“ Im Alter von sechs Jahren kann man mit dem Radballsport beginnen. „Zuerst müssen die Kinder den Umgang mit dem Rad erlernen und dieses auch in Schuss halten. Der Sport beinhaltet jede Menge Akrobatik. und dabei ist Ganzkörpereinsatz gefragt“, meint Fachwart Gernot Fontain dazu. „Wie Arme, Beine, Rumpf, Muskulatur. Diese Sportart erfordert von den Spielern eine hervorragende Bewegungsmotorik und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Radballrad, das mit einem herkömmlichen Fahrrad nur wenig Ähnlichkeit hat. Es hat eine starre Übersetzung und keine Bremse.“ Der mit Rosshaar gefüllte Ball ist 600 Gramm schwer und beschleunigt auf 80 – 90 Stundenkilometer. Trainiert wird in der Mittelschule Haselstauden.

Dann gibt es noch die Sparte Mountainbike, die seit 15 Jahren besteht. Es werden derzeit 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene von zehn ausgebildeten Übungsleitern, Instruktoren und Trainern betreut. „Durch die konsequente Arbeit stellen wir mittlerweile Teilnehmer bei Welt- und Europameisterschaften sowie Weltcup-Rennen. Ebenso sind einige Mitglieder im Landes- und Nationalkader vertreten. Die Wettkampfergebnisse 2011 können sich sehen lassen: ein österreichischer Meistertitel sowie zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen bei den Staatsmeisterschaften im olympischen Cross Country Bewerb.

Mit 410 Starts bei nationalen und internationalen Mountainbike Rennen wurden 85 Podestplätze errungen“, so Ilg. Und dann gibt es auch noch die „Radtouristik“. Die Sparte Wanderfahren bietet jedem die Möglichkeit, das Radfahren ohne Zeit- und Leistungsdruck entweder alleine oder in Gesellschaft von Gleichgesinnten zu betreiben. Es ist dem Verein ein großes Anliegen, dass die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Regelmäßig finden daher gemeinsame Treffen und Ausfahrten statt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Jahreswertung mit anderen zu messen. Der Wertungszeitraum beginnt am 1. März und endet am 31. Oktober. Gemessen werden die gefahrenen Kilometer sowie die erklommenen Höhenmeter. So wurden im Jahre 2011 von 13 Teilnehmern insgesamt 51.920 Kilometer erradelt.

Fakten:

1886 Vereinsgründung
304 Mitglieder
216 Männer
88 Frauen

Kontakt:
Dornbirner Radfahrerverein 1886
Littengasse 5a, Dornbirn

Radball: Christian Feurstein
Tel. 0676 846829373

 

Was verbindet Sie mit dem Radsport?

Harald Ilg, Obmann
Ich bin gerne Obmann in einem Verein, aus dem erfolgreiche Sportler hervorgehen. Ich selbst bin begeisterter Radfahrer. In der Karwoche werden 40 Personen, Jugendliche und  Erwachsene ins Trainingslager an die Ligurische Küste reisen. Das macht Spaß, fördert den Teamgeist und das Vertrauen.

Gernot Fontain, Fachwart Radball
Ich bin durch meine Kinder zum Verein gekommen. Als Jugendlicher zählte ich zu den ersten, die ein Mountainbike besaßen. Radsport bedeutet für mich Gesundheit schützen und fördern, der respektvolle Umgang miteinander und die Fairness. Bei uns sind Leistungs- und Hobbysportler gleichermaßen willkommen.

Christian Feurstein, Nachwuchstrainer Radball
Ich habe als Jugendlicher selbst Radball gespielt. In der HTL in meiner Sturm- und Drangzeit fehlte mir dann plötzlich die Motivation. Durch meine Söhne bin ich wieder zum Sport gekommen. Stefan, mein 17jähriger, wurde Vizemeister bei der Juniorenmeisterschaft. In meiner Mannschaft sind vielversprechende Talente.

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