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"Rasamäher": Rosi Spezial mäht über alles drüber

Rosi Spezial mit neuer Single "Rasamäher".
Rosi Spezial mit neuer Single "Rasamäher". ©Natali Glisic
Die Mundart-Free-Jazz-Kapelle legt nach und widmet dem beliebten Gerät der hiesigen Häuslebauer einen neuen Song samt Video. Front-Sänger Michael Naphegyi im VOL.AT-Interview.

VOL.AT: Wie steht es um Rosi Spezial in Zeiten der Pandemie?

Michael Naphegyi: Seit letztem Frühjahr widmen wir uns vermehrt der Musikproduktion und Studioarbeit. Jeder in erster Linie für seine eigenen Projekte, aber auch für Rosi Spezial ging sich eine neue Single + Musikvideo aus. Wir hatten ein paar Konzerte vergangenen Herbst, das gab uns wieder Motivation.

VOL.AT: Ihr habt gerade euren neuen Song "Rasamäher" veröffentlicht ein paar Worte zur Produktion?

Michael Naphegyi: Die Produktion verlief – so wie bisher alle Rosi-Produktionen – unter Eigenregie. Aufgenommen haben wir den Song gemeinsam an einem Tag in unserem Proberaum in Wien. Sound-technisch geht es wieder etwas rauer zu, eher wie in den ursprünglichen EPs zu Anfangszeiten der Band. Gemischt wurde der Track auch von uns (Michael Blassnig und mir). Das Mastering hat Markus Pagitsch übernommen.

VOL.AT: Ihr habt auch wieder ein extravagantes Video produziert. Wie verliefen die Dreharbeiten?

Michael Naphegyi: Ähnlich wie die Musik ist das Video auch eine komplette Rosi-Produktion. Lukas hat das Drehbuch/Konzept geschrieben und auch die Nachbearbeitung des Videos übernommen. Gefilmt wurde mit einer 360°-Kamera an einem Drehtag in Lukas' Haus, das gerade umgebaut wird. Das traf sich sehr gut. Die Umsetzung verlief unkompliziert und hat wahnsinnig Spaß gemacht.

VOL.AT: Ihr bleibt dem Vorarlberger Dialekt treu. Wird das in Zukunft auch so bleiben?

Michael Naphegyi: Musikalisch jedenfalls hat es sich bisher immer so ergeben und gut harmoniert. Der Vorarlberger Dialekt bietet einfach viel Stoff für Experimente und neue Klangkombinationen. Aber festlegen wollen wir uns da nicht. Vielleicht gibt es auch mal einen Song in Fantasiesprache, oder auf Griechisch, auch wenn ich das nicht kann. Aber gerade deshalb. Mal sehen.

Das Cover der neuen Single.

VOL.AT: Wie steht es um die Auftrittssituation? Glaubt ihr, dass sich in baldiger Zukunft wieder mehr tun wird?

Michael Naphegyi: Mittlerweile trauen wir uns da keine Prognosen mehr zu stellen. Jedenfalls sind ab Juli 2021 wieder Konzerttermine geplant. Wir hoffen, dass diese stattfinden können. (In Vorarlberg: 2. Juli im Chybulski Feldkirch, 3. Juli Kulturbahnhof Andelsbuch). 

VOL.AT: Welche Projekte stehen bei euch sonst auf dem Programm?

Michael Naphegyi: Die Lockdowns haben viel Raum für Kreativität und Experimente geboten. Jeder von uns hat neue Projekte gestartet – von zeitgenössischem Jazz, über experimentellen Pop bis zu Schlager ist alles dabei. Der Georg ist als Mandl Schorsch insgeheim auch Schlagerstar. Michi Blassnig fokussiert sich momentan auf Soloschlagzeug und Lukas hat eine Performance namens "The Streamer’s Guide to the Galaxy" auf die Beine gestellt. Ich habe mit Tape Moon ebenfalls ein Soloprojekt gestartet und ein Album produziert, das im Herbst erscheinen wird.

(VOL.AT)

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