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Rapsöl statt Benzin?

Beim Energiecafé brachten BürgerInnen ihre Anliegen zum Projekt Energiezukunft ein.
Beim Energiecafé brachten BürgerInnen ihre Anliegen zum Projekt Energiezukunft ein. ©Laurence Feider
Energiecafé Dornbirn

Engagierte BürgerInnen diskutierten beim Energiecafé über die Energiezukunft Vorarlberg.

Dornbirn. “Beharrlichkeit ist die Macht der kleinen Leute. Unterschätzen wir uns nicht!” so lautete der Aufruf von Gudrun Eder zu Beginn des Energiecafés im Wifi Dornbirn. Gudrun Eder ist eine von 14 Vorarlberger BürgerInnen aus der Region Rheintal/Leiblachtal die beim 2. BürgerInnenrat ein Wochenende lang über die Energiezukunft und die notwendigen Schritte zum Ziel “Energieautonomie 2050” diskutierten. Gemeinsam mit Stefan Lagler präsentierte sie beim Energiecafé die Ergebnisse und Lösungsansätze und motivierte zum Weiterdiskutieren. “Der Weg zur Energieautonomie geht nicht allein über Experten und Verordnungen von oben, sondern das Thema muss breit von der Bevölkerung mitgetragen werden. Die Ideen, Bedenken, Lösungen der Vorarlberger BürgerInnen sind daher unglaublich wichtig!”, betonte Bertram Schedler vom Vorarlberger Energieinstitut in einem Eingangsreferat.

Danach war es an den rund 25 “Cafébesuchern” sich an Gruppentischen zusammenzusetzen und gemeinsame Themen und Anliegen zu erarbeiten. Ein zentrales Thema an allen Tischen war es wie man Anreize schaffen kann, sich im Alltag konsequent energiefreundlich zu verhalten. Nicht Verzicht, sondern ein Zugewinn an Spaß und an Lebensqualität sollte das Ziel sein. Konkrete Vorschläge zum lustvollen Umstieg auf alternative Fortbewegungsmittel waren z.B. der Ausbau des Radnetzes, kostengünstige Elektroräder, benutzerfreundliche Bus- und Bahnfahrpläne, … Durch umfassende Informationskampagnen könnte es weiters dem Einzelnen leichter gemacht werden, die für ihn passende Form der Energiegewinnung zu finden. Mehr Transparenz forderte eine engagierte Dame bei den Förderungsanträgen, die oft mit einem unnötig langen Bürokratieaufwand verbunden sind. Ein interessanter Vorschlag war auch ihre Idee “Nachhaltigkeit” als Unterrichtsfach in den Schulen einzuführen und so rechtzeitig mit der Bewusstseinsbildung anzufangen.

Unter den Cafébesuchern waren neben verantwortungsbewussten BürgerInnen auch wahre “Energieexperten”, die konkrete Vorschläge zu alternativen Energiequellen wie Wasser- und Windkraft, Photovoltaik und Elektromagnetismus einbrachten. Moderiert wurde der energiegeladene Abend von Christian Hörl und Michael Lederer.

Informationen zur Energiezukunft Vorarlberg und Möglichkeiten zum aktiven Mitmachen findet man unter www.vorarlberg.at/energiezukunft

 

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