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Rappenlochschlucht bekommt neuen Tunnel

Der massive Felssturz im Rappenloch war ein Jahrhundertereignis.
Der massive Felssturz im Rappenloch war ein Jahrhundertereignis. ©Stadt Dornbirn
Dornbirn - Ein neuer Tunnel in der Rappenlochschlucht soll die Schlucht wieder begehbar machen, und befindet sich derzeit in Planung.

Der neue Tunnel soll von der letzten Kurve bis nach der Felssturzstelle reichen. Der Felssturz selbst wird über eine Abzweigung im Tunnel und eine Plattform, die in die Schlucht hineinragt, zu besichtigen sein. Am Ende der Schlucht soll außerdem eine Plattform für die Besucher bis über das Bachbett hinausragen.

Kosten noch unklar

Die entsprechenden Planungen werden derzeit durchgeführt, um noch im Frühjahr die notwendigen Beschlüsse fassen zu können. Die Kosten können erst nach der Vorlage der Planung festgestellt werden.

Projekt von Experten unterstützt

Um die aktuelle Situation und den gestiegenen Bekanntheitsgrad in ein Gesamtkonzept betten zu können, wurde der Schweizer Tourismusexperte Robert Wildhaber zu dem Projekt hinzugezogen. Wildhaber hat vor rund 10 Jahren das Entwicklungskonzept für Ebnit erarbeitet und ist überregional in der Schweiz und in Österreich als Experte tätig.

Beginn der Arbeiten im Sommer 2012

Nach weiteren geologischen Untersuchungen ist ein Tunnel die sicherste und nachhaltigste Lösung für die Wiedererschliessung der Rappenlochschlucht. Ein Informationsangebot, das Inhalte über die Schlucht und im besonderen über den Felssturz bieten soll, soll wesentlicher Bestandteil des neuen Projektes werden.

In den kommenden Wochen werden die Planungen für den Tunnel und den Durchstich detailliert und mit Angeboten untermauert soweit vorbereitet, dass die Beschlüsse in den entsprechenden Gremien der Stadt gefasst werden können. Die Arbeiten sollen laut Zeitplan noch im Sommer beginnen.

(VOL.AT/Martin Suppersberger)

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