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Rankweiler Keramiksommer ist tonangebend

Die ungarische Workshopleiterin Maria Geszler-Garzuly (links) ist für ihre Drucktechniken und künstlerische Ausdruckskraft  international bekannt.
Die ungarische Workshopleiterin Maria Geszler-Garzuly (links) ist für ihre Drucktechniken und künstlerische Ausdruckskraft international bekannt. ©Evelyn Brandt
Int. Keramiktage in Rankweil

Rankweil. Wer in diesen Tagen unterhalb der Basilika beim 350 Jahre alten Schlosser-Ammann-Haus vorbeikommt, staunt und schaut. Rund um die Volkshochschule gibt es kein schattiges Winkelchen, kein Stückchen Rasen, das den internationalen Keramikkünstler(innen) nicht als beschaulicher Arbeitsplatz dienen könnte, auch das für die neun Keramiktage aufgestellte Zelt, die vereinseigene Keramikwerkstatt und sogar das Kürschnermuseum erleben die Kunstschaffenden als fantasiefördernde Rückzugs- und Beratungsorte.

Werner Sonderegger, Obmann und Gründungsmitglied der VHS Schlosserhus arbeitet seit 50 Jahren als Keramiker. Er ist neben Vorstandsmitglied Günter Schleinitz Motor und Initiator des Rankweiler Keramiksommers. Die Idee dazu ging in den 80er Jahre vom Kapfensteiner Keramischen Kreis (Steiermark) aus. Werner Sonderegger brachte sie mit nach Rankweil und setzt sie nun schon zum 8. Mal mit zunehmendem Erfolg um.

Werner Sonderegger: “Das Besondere am Keramiksommer sind kunsthandwerkliche Techniken, neue Ideen und die spektakulären Alternativbrände. Fünf internationale Keramikkünstler(nnen) vermitteln ihr Können an 44 Teilnehmer(innen) aus ganz Österreich.” Eine bereichernde Lernatmosphäre sowie Erfahrungsaustausch mit Verständnis, Bewunderung und Freude füreinander, das sind Schwerpunkt, die Werner Sonderegger in einem gesunden Wettbewerb weiterhin fördern möchte.

Der nächste Keramiksommer, der abwechselnd mit Kapfenstein alle zwei Jahre in Rankweil stattfindet, wird 2013 voraussichtlich zum Thema “grenzwertig” veranstaltet.

UMFRAGE: Was bedeutet für Sie der Rankweiler Keramiksommer?

Ich habe zwei Meter hohe Objekte für meinen Garten gefertigt. Meine “Lauchzwiebelgewächse” kann ich hier im in einem speziell dafür angefertigten Koksofen brennen. Das ist einmalig.
Ingrid Ramsauer, Kuchl/Salzburg

Ich bin schon viele Jahre Hobbykeramikerin. Hier habe ich von Manche Thijlbert eine neue Technik gelernt und nach diesem Fingerschalen-Prinzip zwei Tiere, ein Nashorn und eine Giraffe geschaffen.
Ingrid Hadl, Wien

Mir ist es wichtig, dass alle Freude am schöpferischen Schaffen haben. Wir werden eine große Anzahl an Koksöfen bauen, da dieses Jahr besonders viele Künstler(innen) große Objekten gebaut haben.
Fritz Unegg, Lavanttal/Kärnten (Kursleiter)

Ich vermittle in meinem Kurs die Freude aus Ton Figuren zu erschaffen und das Handwerkszeug für dafür, also alles was, man in der Keramik über den menschlichen Körper wissen muss, vom Körperbau bis zur Statik.
Petra Schwarz, Erlangen/BRD (Kursleiterin)

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