Rankweil: Visionen sind gefragt

Rankweil (VN) - Nachnutzungen wollen überlegt sein: Rankweil gründet eine Arbeitsgruppe für die frei werdende Flächen im Ortszentrum. Konkret geht es dabei um eine Fläche von mehr als 25.000 Quadratmetern im Bereich des jetzigen Marktes von Sutterlüty.
Flächennutzung in Rankweil

Wie in den VN bereits berichtet, will der Lebensmittelanbieter seinen Standort verlegen und im Bereich des Gartenparks Geringer einen neuen Markt mit 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche errichten. Um die Nahversorgung im Zentrum aber weiterhin sichern zu können, will Sutterlüty im Herzen der Marktgemeinde einen kleinen Lebensmittelmarkt situieren.

Im Rathaus stieß das Vorhaben Sutterlütys bereits auf einhellige Zustimmung. Was mit dem Gebäude von Sutterlüty nach dessen Übersiedlung geschehen soll, darüber soll sich nun eine Arbeitsgruppe mit Architekten, Vertretern aller im Rathaus vertretenen Parteien sowie Grundeigentümern den Kopf zerbrechen.

 
 
Offener Entwicklungsprozess

Neben der Gemeinde selbst, die im Vorjahr das sogenannte Thien-Areal erworben hat, zählen auch Sutterlüty selbst und der Holzhändler Mayer zu den Besitzern der stattlichen Fläche (siehe “Flächennutzung in Rankweil”). „Es hat bereits erste Vorgespräche gegeben“, bestätigt Gemeinderat Günter Schöch (VP) auf Anfrage der VN.

Neben Mayer-Geschäftsführer Hannes Fischer hätte dabei auch Projektentwickler Thomas Schierle als Vertreter von Sutterlüty „grundsätzlich grünes Licht für einen völlig offen geführten Entwicklungsprozess erteilt“. Die Gründung einer Arbeitsgruppe mit Architekten sowie Vertretern von Mayer, Sutterlüty und aller im Rathaus vertretenen Parteien stehe unmittelbar bevor. Denn, so Schöch: „Es handelt sich um ein großes Gebiet. Ein Schnellschuss wäre das Falsche.“

 
Neue Chance für Hallenbad?

Als „besonders wichtig“ erachtet der Gemeinderat dabei die Mitarbeit von Experten der Vision Rheintal. Gibt es bereits Visionen für das Gebiet und könnte dort auch das seit Jahren gewälzte Vorhaben eines regionalen Hallenbades in die Tat umgesetzt werden? Schöch: „Die Gedanken sind frei, man darf in diesem Zusammenhang über alles reden.“

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