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Rankweil spendet 10 Cent pro Einwohner

Not mitten in Europa: Rankweil spendet für das Sozialprojekt „Elijah" in Rumänien. (Fotocredit: Dietmar Mathis)
Not mitten in Europa: Rankweil spendet für das Sozialprojekt „Elijah" in Rumänien. (Fotocredit: Dietmar Mathis) ©Dietmar Mathis
Im Rahmen einer Aktion des Vorarlberger Gemeindeverbands spendet Rankweil zehn Cent pro Einwohner über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das Geld kommt dem Sozialprojekt Elijah von Pater Georg Sporschill in Rumänien zugute.

Geht man von der aktuellen Einwohnerzahl von 12.202 Personen aus, gibt dies einen jährlichen Betrag von 1.220 Euro. Rankweil hat sich verpflichtet diese Betrag in den nächsten fünf Jahren einzuzahlen – insgesamt fließen also über 6.000 Euro an in das Sozialprojekt „Elijah”. Ziel ist, den Menschen in Rumänien zu helfen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Geregelter Alltag gibt Halt
Die freiwilligen Helfer vermitteln jungen Menschen Struktur im Alltag, halten sie zum Lernen an und geben Erwachsenen die Möglichkeit täglich zu arbeiten. Die Mitarbeiter besuchen die Roma-Familien zu Hause und erleichtern die Wege ins Krankenhaus und zu den Ämtern. Sie helfen beim Putzen, Wäschewaschen, legen Gemüsegärten an, bauen einfache WCs oder dichten Wände und Dächer ab. Inzwischen wurde sogar eine eigene Währung, den „Tiger”, mit dem die Arbeit belohnt wird. Damit können die Frauen Mehl, Zucker, Waschpulver, Schulhefte, Wandfarbe und vieles mehr im Elijah-„Tigershop” kaufen. Interessierte Freiwillige haben die Möglichkeit für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in Siebenbürgen vorwiegend handwerklich mitzuarbeiten.

Am Rande Europas, von Europa vergessen
Beinahe 800 Jahre lebten die Siebenbürger Sachsen in Rumänien. Nach der Wende 1989 sind fast alle ausgewandert. Slums haben sich gebildet, Roma-Familien hausen in kleinen Hütten ohne Wasser, meist ohne Strom- und Gasanschluss. Die Kinder sind schmutzig, unternährt und meist gehen sie nicht in die Schule. Zuhause können sie nicht lernen, es gibt weder einen Tisch noch Licht. Zu junge Familien haben keine Ausbildung, keine Arbeit. Der geringe Lohn reicht nicht um den Hunger der Kinder zu stillen. Es gibt keine Schränke, nichts für den Haushalt, nichts an Vorräten, nichts für den Notfall.

Kontakt
Elijah. P. Georg Sporschill SJ. Soziale Werke, Favoritenstraße 22/16, A-1040 Wien
T 01 9526000, office.wien@elijah.ro

Spendenkonto
Verein Elijah. Pater Georg Sporschill SJ. Soziale Werke, Bank für Tirol und Vorarlberg
BIC: BTVAAT22, IBAN: AT66 1630 0001 3019 8724

 

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