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Ran an den Weihnachtsspeck!

Bregenz - Nach den vergangenen Feiertagen wird der eine oder andere Vorarlberger sich fragen warum die Bekleidung enger geworden ist. Es ist der Weihnachtsspeck, der oft die Folge nach der großen Esserei um Weihnachten ist. VOL Live sprach mit Eva Bechter, Diätologin im Beratungszentrum der Achsiedlung in Bregenz.
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Gutes und schlechtes Essen
Eva Bechter im Interview

Meist sind die Feststage um Weihnachten und Neujahr nicht nur eine Essenangelegenheit. Inzwischen könnte man auch von einer Völlerei sprechen, die besonders an diesen Tagen um sich greift. VOL Live will nun dem Weihnachtsspeck zu Leibe rücken und hat daher mit Eva Bechter gesprochen.

„Ich glaube grundsätzlich sind nicht die Feiertage schuld an den Fettpolstern. Man muss leider schon sagen, dass es ein globaleres Problem ist“, schildert Eva Bechter, Diätologin im VOL Live Interview. Es ginge vielmehr darum, dass Menschen sich generell um ihre Ernährungsgewohnheiten kümmern würden. Leider sind bereits schon viele Menschen von der Adipositas Krankheit betroffen, weil das Körperbewusstsein sehr oft schon völlig abhandengekommen sei.  Besonders Kinder leiden sehr unter den Folgen von einer frühen Erkrankung, was nicht nur an den Genen liege, sondern auch an den Essgewohnheiten: „Es gibt Zuhause den Kühlschrank und die Waschmaschine die es nur zu bedienen gilt. Wenn dann auch noch die Hausfrau oder der Hausmann fehlt, sind Kinder – auch was ihre Ernährung anbelangt – völlig auf sich alleine gestellt.“ Dabei wäre es einfach sich gesund zu ernähren, da der Markt permanent auch mit gesunden und nahrhaften Lebensmitteln geflutet ist.

Versteckte Kalorienbombe

Immer wieder wird über die Nullkalorien Lebensmittel gesprochen oder auch jene die als „Wellness“ Nahrung herangezogen und auch verkauft werden. Dass dies jedoch nicht der Wahrheit entspricht, ist vielen Menschen auch durch diverse Medienberichte bekannt. Tückisch sind jene Lebensmittel, die als gesund gelten wie beispielsweise Fruchtsäfte oder Smoothies: „Die Getränke sind besonders gut vertreten und daher auch gefragt. Jedoch muss man sich hier bewusst machen, dass in einem Fruchtgetränk nur die Flüssigkeit der Frucht enthalten ist. Um einen kleinen gepressten Orangensaft zu konsumieren, braucht man zumindest 4 Orangen. Auch wenn diese frisch gepresst wurden, würde man ansonsten nicht auf die Idee kommen 4 Stück davon zu essen. Trotz der Vitamine sind nämlich hauptsächlich auch Kalorien vorhanden.“ Um dann auch „satt“ zu werden, bedarf es einer größeren Menge an Flüssigkeit und man verlernt zu kauen – was sehr wichtig ist für den Verdauungstrakt. Daher sollten Fruchtsäfte besonders für Kinder stark verdünnt werden.

 

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