Ramadan-Feiern in Afghanistan: Spielzeugwaffen verletzen Kinder

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Bei den Feiern zum Ende des muslimischen Fastenmonats haben sich in Afghanistan mindestens 116 Kinder beim Spielen mit Plastikwaffen verletzt. Die meisten Verletzungen - vor allem im Gesicht und den Augen - stammten von den Plastikgeschossen, sagte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums am Montag.

Die Plastikwaffen erfreuen sich in Afghanistan steigender Beliebtheit, echte Waffen sind in Afghanistan allgegenwärtig. Die Krankenhäuser nahmen den Gesundheitsbehörden zufolge an den drei Feiertagen von Freitag bis Sonntag dreimal so viele Kinder wie üblich auf, allerdings habe es keine schweren Verletzungen gegeben. “Mein Sohn hat mit Freunden gespielt, als ihn ein Geschoss aus dem Spielzeuggewehr eines Nachbarjungen im Auge traf”, sagte etwa Ali Mohammed Haschem. “Zum Glück gab es keinen bleibenden Schaden.” Die Einfuhrsteuern für die Spielzeugwaffen seien in diesem Jahr bereits auf 50 Prozent erhöht worden, hieß es aus dem Finanzministerium. Die Behörden überlegen weitere Importbeschränkungen.

(dpa)

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