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Raiffeisen verbrieft Leasingforderungen

Auch Raiffeisen hat mehrere hundert Millionen Euro ihrer Leasingforderungen in Form von Anleihen (ABS, Asset Backed Securities) weiter verkauft.

Abgewickelt wurde die Transaktion – konkret ging es um italienische Leasingforderungen über 318 Mio. Euro – über eine im Jahr 2006 gegründete Zweckgesellschaft mit Sitz in Italien. Der italienischen Raiffeisen-Leasingtochter A-Leasing S.p.A. kommt der Geldfluss aus dem Forderungsverkauf zugute.

“Diese Transaktion ist eine der wenigen Verbriefungen, die unter den derzeitigen Marktumständen erfolgreich bei Investoren platziert wurde”, meinte RZB-Treasury-Vorstand Patrick Butler. Der Deal habe unterstrichen, dass man trotz schwieriger Marktumstände große Kapitalmarkttransaktionen abschließen könne.

Bei derartigen Transaktionen werden Forderungen gebündelt, “strukturiert” und weiter verkauft. In dem Fall wurden die gebündelten Forderungen aus Leasingverträgen vor Monaten schon “auf privater Basis” schrittweise akkumuliert vorplatziert, nun erfolgte der Schritt an den Kapitalmarkt. Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) hat mit diesem Deal heuer bereits die dritte Verbriefungs-Aktion in der Raiffeisengruppe abgewickelt.

Der Markt für Verbriefungen war infolge der US-Subprimekrise in Verruf gekommen, zum Teil monatelang erstarrt. Alles was mit Subprime-Papieren zu tun hatte, gilt im ABS-Markt als erledigt, über besonders “gehebelte” Derivat-Produkte wie CDOs (Collateralized Debt Obligations) auf ABS traut sich niemand mehr drüber, heißt es bei den RZB-Experten.

Andreas Schmidt, für Securitization zuständiger Abteilungsleiter in der RZB, räumt ein, dass der Primärmarkt für Verbriefungen in Europa noch ziemlich ausgetrocknet ist. Auch dieser Markt sollte aber ab 2009 stufenweise zurückkommen. Gegenüber der APA sprach Schmidt am Mittwoch von einer “Bereinigung” des Marktes. Es würden in erster Linie nur mehr “gute” Produkte angeboten, die entsprechend transparent und damit auch platzierbar seien.

Auf Sparflamme köchelte bis vor kurzem auch noch der Markt für Leasingforderungs-Verbriefungen. Unter anderem hat die VW Leasing eine Transaktion platziert.

Raiffeisen gab am Mittwoch bekannt, eine 2006 begonnene Verbriefung von Verträgen der italienischen Raiffeisen-Leasing-Tochter in Italien abgeschlossen zu haben. Im Detail hat die italienische A-Leasing S.p.A. (A-Leasing), die italienische Leasing-Tochter der Raiffeisen-Leasing und vier Raiffeisenlandesbanken (Tirol, Salzburg, Steiermark und Kärnten), Leasingforderungen über 318 Mio. Euro verbrieft. Die Transaktion wurde von der BNP Paribas, der Finanziaria Internazionale und RZB arrangiert.

“A-Leasing Finance S.r.I.”, eine für diese Transaktion gegründete Gesellschaft in Italien, habe zunächst im Rahmen einer (asset-backed) Zwischenfinanzierung (“Warehouse transaction”) den entsprechenden Kaufpreis durch die Emission kurzfristiger Anleihen übernommen. Diese Zwischenfinanzierung wurde laut Schmidt nun durch die Kapitalmarkttransaktion erfolgreich refinanziert.

Für die italienische A-Leasing war es nach Angaben von Raiffeisen-Leasing-Chef Peter Engert die erste Verbriefung. Die Transaktion werde die weitere Ausweitung der Leasingaktivitäten am italienischen Markt unterstützen.

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