"Rage against Racism"

Die Jugendlichen freuten sich auf die Vorführung des Filmes und den Vortrag von Werner Bundschuh.
Die Jugendlichen freuten sich auf die Vorführung des Filmes und den Vortrag von Werner Bundschuh. ©Beate Rhomberg
Jugendaktionstage

Aktionstage zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage.

Lustenau. Am Wochenende fanden im Culture Factor Y in Lustenau unter dem Motto “Rage against Racism” die Aktionstage zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage statt. Die Jugendlichen präsentierten mit viel Freude ihren zu diesem für sie sehr wichtigen Thema gedrehten Film, der Jugendliche anregen soll, sich aktiv in ihrer Gesellschaft zu beteiligen und Zivilcourage zu leisten. Auch der Vortrag von Werner Bundschuh “NS-Gedankengut hat eine Vor- und Nachgeschichte”, bei dem ausführlich erklärt wurde wo der Nationalsozialismus seine Ursprünge hat und wie er sich bis heute noch halten und entwickeln konnte, fand großes Interesse.

Das Highlight für alle war allerdings das Abschlusskonzert der italienischen Band “4 Axid Butchers” am Samstag. Die Musiker sind bekannt dafür, dass sie sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf musikalischer Ebene wehren. Mit ihrem sehr individuellen Mix aus Punk und House schlossen sie die Aktionstage würdig ab. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von der Vorband “The H” aus Vorarlberg.

Umfrage: Was sagst du zum Thema Zivilcourage?

Stefan Hagen, 16 Jahre
Ich halte sehr viel von Zivilcourage aber ihr wird viel zu wenig Achtung geschenkt! Das ist eigentlich auch der Grund warum ich mich dazu entschlossen habe, bei dem Film mitzumachen. Es ist für uns alle ein großes Thema

Arif Keck, 17 Jahre
Das Thema Zivilcourage ist sehr breit gefächert. Ich glaube das ist auch der Grund warum es in der Gesellschaft so in den Hintergrund geraten ist. Wir sind alle sehr stolz, dass wir vom Land die Aufgabe bekommen haben, diesen Film zu machen.

Mariell Brunner, 16 Jahre
Ich finde das ist ein sehr wichtiges Thema und es ist schade, dass es so in den Hintergrund gerät und die Menschen einfach wegschauen wenn etwas passiert. Es geht jedem nur darum, dass es ihm selbst gut geht.

Susanne Koslik, 23 Jahre
Ich studiere soziale Arbeit an der FH und habe das Projekt als Praktikantin begleitet. Ich finde es super, dass die Jugend so viel Interesse zeigt und das sollte auf jeden Fall unterstützt werden. Toll, dass wir hier die Möglichkeit dazu haben!

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