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Radlerparadies Vorarlberg: Weitere Verbesserungen geplant

Bregenz - Vorarlberg ist das Radlerparadies Österreichs, lautet das vor kurzem veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Verkehrsclub Österreich (VCÖ).

Nach 2006 wurde das Land damit auch heuer zum radfahrfreundlichsten Bundesland gewählt. Vom gut ausgebauten Radwegenetz wird reger Gebrauch gemacht: Seit mehreren Jahren schon sind Vorarlbergs Radfahrer die fleißigsten im Bundesgebiet. “Der hohe Radverkehrsanteil ist das Resultat einer seit über 15 Jahren betriebenen, aktiven Politik für das Radfahren. Weitere Investitionen in die Verbesserung und den Ausbau des Radwegenetzes sind am laufen oder geplant”, betonen Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Verkehrslandesrat Manfred Rein.

Vorarlberg konnte seinen Titel als radfahrfreundlichstes Bundesland aus dem Jahr 2006 auch heuer verteidigen. Für die fleißigsten Radler Österreichs stehen knapp über 500 Kilometer fahrradtauglicher Wege bereit, die sämtliche Landesteile miteinander verbinden. Das gut ausgebaute Radwegenetz allein erklärt den hohen Radverkehrsanteil in Vorarlberg noch nicht, gibt Landeshauptmann Sausgruber zu bedenken. “Es ist auch gelungen, ein Umdenken einzuleiten. Die Verbesserung des Radfahr-Images war ebenfalls ein Schwerpunkt unserer Maßnahmen”, stellt Sausgruber klar.

Eingeschlagener Weg wird fortgesetzt

Das radfahrfreundliche Umfeld in Vorarlberg soll weitere Verbesserungen erfahren, damit sich noch mehr Menschen häufiger für das Fahrrad entscheiden. “Das Ziel, das im Vorarlberger Verkehrskonzept festgeschrieben ist, sieht eine Steigerung des Radverkehrsanteils in Vorarlberg bis 2015 von 14 auf 17 Prozent vor”, bekräftigt Landesrat Rein. Fast die Hälfte der werktäglichen Autofahrten führt nicht weiter als fünf Kilometer. Angesichts dieser Tatsache wird deutlich, dass noch viel mehr Wege sehr leicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können, so der Landesrat.

Vorrang für die Radfahrer

Mit weiteren Investitionen in das Radwegnetz einerseits und in die Bewusstseinsbildung andererseits will das Land seine österreichweite Spitzenposition und seinen Ruf als Radlerparadies langfristig sichern. “Radler sollen Vorrang haben, wo immer es möglich ist”, gibt Landeshauptmann Sausgruber die Richtung vor.

Radwege: Mehr Attraktivität, mehr Sicherheit

In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Radwege entlang von Freilandstraßen wie in Vorarlberg. Im Zeitraum 2004 bis 2007 hat das Land mehr als 2,5 Millionen Euro für solche Projekte ausgegeben, etwa an der L200 im Abschnitt Andelsbuch-Reuthe oder an der L53 zwischen Nofels und Bangs. Weitere 1,9 Millionen Euro wurden in die Instandhaltung bestehender Radwege investiert.

Als Beitrag für Radwegprojekte an Gemeindestraßen wurden 4,1 Millionen Euro vom Land an die Gemeinden überwiesen. Der Faktor Sicherheit spielt bei allen Projekten eine große Rolle, wie etwa der Ausbau der Radwegunterführung bei der Bahnhaltestelle Dornbirn-Schoren belegt.

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