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Radiogrüße an den Falschen

Radiogruß des Geliebten brachte Ehefrau in Nöte.
Radiogruß des Geliebten brachte Ehefrau in Nöte. ©Russmedia
Feldkirch - Am Landesgericht Feldkirch wurde eine junge Frau wegen Verleumdung und falscher Beweisaussage zu 960 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Verheiratete und mehrfache Mutter hatte ein Verhältnis mit einem Mann, der auch mit ihrem Mann befreundet war.

Dieser Geliebte schickte der Frau – gut gedacht doch schlecht gemacht – via Radio Vorarlberg – Geburtstagsgrüße. In eindeutiger Weise ließ er „sein Schatzi“ grüßen. Doch versehentlich “mitgegrüßt” wurde der Ehemann, der den Sender ebenfalls aufgedreht hatte. Der Gehörnte stellte seine Frau zur Rede. Die erfand eine Geschichte von „Stalking“ und Verfolgung. Die Kripo konnte jedoch aufklären, dass die Affäre von beiden gewünscht war und dass der Liebhaber Opfer einer Verleumdung geworden war.

960 Euro Strafe

Die Frau, welche die Ehe retten konnte, zeigte sich geständig, ist bereit, die 960Euro Strafe zu bezahlen und sieht ein, dass “zweigleisig” auf Dauer nichts bringt. Sie darf die Strafe in Raten abstottern, ihr Mann hat ihr verziehen, somit ist wieder alles in Ordnung, auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

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