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Radikale Separatisten blockieren Verkehrsader in Katalonien

Rund 200 radikale Separatisten aus Katalonien haben eine wichtige Verkehrsader der Region mit Autoreifen blockiert, um die Abspaltung Kataloniens von Spanien durchzusetzen. Die Aktivisten riefen auf Twitter andere Unabhängigkeitsbefürworter auf, sich an der "unbegrenzten" Blockade zu beteiligen und "das Land lahmzulegen" - so lange, bis eine eigenständige katalanische Republik ausgerufen sei.

Die Gruppe habe am Samstag in der Früh damit begonnen, auf der “Autopista AP-7” in Höhe der Ortschaft L’Ampolla Reifen zu stapeln, berichtete die Zeitung “La Vanguardia” unter Berufung auf die Polizei. In beide Richtungen bildeten sich bis zu vier Kilometer lange Staus, während der katalanische Verkehrsdienst die Fahrzeuge auf andere Straßen umleitete. Die Autobahn beginnt an der Grenze zu Frankreich und endet in der südlichen Region Andalusien.

Die Separatisten sind Mitglieder der sogenannten “Komitees zur Verteidigung der Republik” (CDR) und fordern im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums vom 1. Oktober 2017 die einseitige Abspaltung Kataloniens. Die CDR hatten schon mehrfach Straßenblockaden organisiert, unter anderem um ihre Solidarität mit dem vor der spanischen Justiz nach Belgien geflohenen Ex-Regionalchef Carles Puigdemont zu bekunden.

(APA/dpa)

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