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Radfahren als umweltfreundliches Verkehrsmittel

Auditor Martin Reis und GR Dietmar Haller zeigen die Standortbestimmung auf dem Plan.
Auditor Martin Reis und GR Dietmar Haller zeigen die Standortbestimmung auf dem Plan. ©edithhaemmerle
Lustenauer fahren täglich Rad – auch bei Minusgraden.
Lustenauer fahren täglich Rad

Lustenau. Seit Jahren setzt Lustenau auf die Förderung des Fahrrades als gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel. Zu diesem Zweck hat die Marktgemeinde ihre Radverkehrspolitik im Jahr 2007 nach dem Europäischen Radverkehrsaudit BYPAD zertifizieren lassen und einen umfassenden Aktivitätenplan ausgearbeitet.

„BYPAD steht für ,Bicycle Policy Audit‘ und ist ein europäisches Qualitätsmanagement für Städte, Gemeinden und Regionen, die damit ihre Radverkehrspolitik selbst überprüfen und laufend verbessern können“, erklärt der Initiant, Verkehrsgemeinderat Dietmar Haller. Ende 2011 wurde unter der Begleitung des externen Auditors, Martin Reis vom Energieinstitut Vorarlberg, eine Standortbestimmung durchgeführt und mögliche zukünftige Schwerpunkte erhoben.

Umsetzungen erfolgt
Es konnte vom Auditor erfreulicherweise festgestellt werden, dass in den letzten Jahren eine Vielzahl von Projekten und Aktivitäten umgesetzt worden sind: Mit der Kampagne „Lustenauer machen‘ s täglich”, dem jährlichen Mobilitäts-Markt am Blauen Platz und dem Fahrrad Wettbewerb wurden Akzente im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. Die Radabstellanlagen im Zentrum, an Schulen und am Bahnhof wurden stark ausgebaut. Ebenso wurde eine Förderung für Radanhänger eingeführt und neue Radverbindungen errichtet. Außerdem wurde mit der gemeindeübergreifenden Erarbeitung eines Regionalen Radroutenkonzepts eine wichtige Grundlage für die Verbesserung der Radverbindungen in die Nachbargemeinden gelegt.

Mögliche Schwerpunkte
Als mögliche Schwerpunkte der nächsten Jahre wurden laut GR Dietmar Haller unter anderem folgende Projekte identifiziert: Aufbau einer durchgängigen Radweg-Beschilderung, ein Ausbau der überörtlichen Radanbindungen, die Verbesserung des Winterdienstes für ausgewählte Radhauptrouten, die Anbindung des Bahnhofs sowie die weitere Vertiefung der Öffentlichkeitsarbeit – in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Gemeinde wie Betrieben, Vereinen oder der Kaufmannschaft.

Verkehrsmittelbenützer für Wege mit dem Fahrrad:

Zur Arbeit: 18,90 %
Ausbildung: 33 %
Einkauf: 26 %
Freizeit: 24 %
Einkauf mit Entfernung bis 3 km: 35 %

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