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Rad-Infopfad zum Großprojekt "Neubau Rheinbrücke" eröffnet

Lustenau – Mit einem 3,5 Kilometer langen, grenzüberschreitenden Infopfad von Lustenau nach St. Margrethen setzen die ÖBB auf innovative Projektinformation beim 90 Mio. Euro Großprojekt.
Rad-Infopfad

ÖBB Projektleiter Karl Hartleitner eröffnete gemeinsam mit Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer und dem Gemeindepräsidenten von St. Margrethen in der Schweiz, Reto Friedauer den neuen Rad-Infopfad zwischen den beiden Orten am Rheinufer.                                                         

Die Vorteile des Projektes

Bequem per Fahrrad oder beim Spazierengehen können sich Interessierte künftig über das Bauvorhaben und den Projektnutzen informieren. Die Vorteile des Projektes sind klar! Neben dem verbesserten Hochwasserschutz bietet der Infrastrukturneubau „Rheinbrücke“ auch viele andere Verbesserungen: Anrainer und Anrainerinnen werden künftig spürbar vom Bahnlärm entlastet und können sich auf attraktive und moderne Verkehrsstationen freuen. Mit dem Schienenneubau ist die Voraussetzung für die weitere Entwicklung des regionalen Nah- und Fernverkehrs geschaffen. Nicht nur mehr Bahnverbindungen sollen in Zukunft ermöglicht sondern auch schnellere Verbindungen realisiert werden.

„Mit dem Rad fahren und sich informieren“ – eine perfekte Kombination

Start des Info-Radpfades „Neubau Rheinbrücke“ ist bei der ÖBB-Infobox im Museum Rheinschauen in Lustenau. Mit einem Rad-Infoplan in der Hand, erhältlich im Museum Rheinschauen, steht einer kleinen Befahrung des Infoparcours nichts mehr im Wege. Auf insgesamt zehn Schautafeln, die entlang des Radweges zwischen der Aussichtsplattform in Lustenau und jener in St. Margrethen aufgestellt sind, werden die wichtigsten Inhalte des Projektes sowie die Bauphasen plakativ dargestellt. So erhält der Betrachter einen Gesamteindruck vom Baugeschehen und versteht die Herausforderungen, die die Projektumsetzung betreffen. Zudem werden die Tafeln durch eine ausführliche Beschreibung der Brückenobjekte auf österreichischer Seite und Schweizer Seite ergänzt. Weitere Tafeln zeigen die moderne Architektur der neuen Eisenbahnbrücke, liefern spannende Infos zu den Rheinlandschaften und widmen sich den ökologischen Begleitmaßnahmen sowie dem für die Anrainer wichtigen Thema des Hochwasserschutzes.

Transparente und moderne Projektkommunikation

Bis Ende 2015 werden rund 90 Mio. Euro in die Modernisierung der Eisenbahnstrecke investiert. Der grenzüberschreitende Bauabschnitt erstreckt sich über fast neun Kilometer Länge, wobei in einem Teilabschnitt von 1,9 km neben der bestehenden Bahnstrecke eine um zwei Meter höhere Neubautrasse inklusive der Brücke über den Rhein errichtet wird. „Wir setzen weiterhin auf modernste Projektinformation. Es ist uns enorm wichtig der Öffentlichkeit darzustellen, warum und wie wir dieses Bauprojekt umsetzen. Wir haben uns den Weg der transparenten Kommunikation ausgesucht und wollen alle Informationen zum Projekt den Anrainern und Anrainerinnen bestmöglich zur Verfügung stellen.“, so Karl Hartleitner, der verantwortliche ÖBB-Projektleiter.

Finanzierung durch Bund und Land – Schweiz beteiligt sich

Insgesamt werden in den nächsten fünf Jahren mehr als 90 Mio. € investiert. Die Schweiz beteiligt sich mit 20 Mio. Franken am Neubau der Rheinbrücke. Das Land Vorarlberg steuert zum Gesamtprojekt rund 12 Mio. Euro bei. Die Europäische Union hat aus dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Planungskosten für das Projekt mit 1,5 Mio. Euro unterstützt. Bis Mitte 2013 soll der erste Abschnitt St. Margrethen bis nach Lustenau inklusive der neuen Rheinbrücke fertig sein. Der zweite Bauabschnitt von Lustenau bis nach Lauterach wird von 2013 bis Ende 2015 umgesetzt.

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