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Pures Engagement

Voller Tatendrang präsentierten Joel und Marc ihre Ideen für ein jugendfreundlicheres Rankweil
Voller Tatendrang präsentierten Joel und Marc ihre Ideen für ein jugendfreundlicheres Rankweil ©Claudio Herburger
Jugendliche mischen mit

Rankweil. Im Rahmen der 1. Rankweiler Jugendbeteiligungstage – kurz “Jubeta” – vergangenes Wochenende engagierten sich junge Menschen für ihre Gemeinde.

Vorbereitungs

Wochen zuvor wurde mit den entsprechenden Vorbereitungen zu den 1. Rankweiler Jugendbeteiligungstagen, welche unter dem Motto “YOUGEND – dabei statt dahoam” standen, begonnen. Die Marktgemeinde Rankweil setzte sich mit dieser Aktion zum Ziel, Jugendliche dazu zu motivieren, in Eigenregie und Selbstverantwortung Projekte für mehr Lebensqualität ihrer jungen Bewohner zu initiieren.

Drei Projekte

Begleitet und unterstützt werden alle engagierten Jugendlichen dabei vom Jugendbetreuer-Trio Priska Reichart, Claudio Herburger und Ingeborg Kuttnig. Aus den in der vergangenen Woche abgehaltenen Workshops sind nun drei Projekte entstanden. Diese wurden im Rahmen eines Präsentationsabends im Rathaus der Öffentlichkeit näher vorgestellt. Darunter findet sich ein “Jugendbus”, welcher altersadäquates Programm zu lokalen Jugendtreffpunkten bringen soll, oder die Organisation für Veranstaltungen für Jugendliche unter 16 an dafür passenden Orten, oder aber auch verbesserte Proberäumlichkeiten für die Jugendtanzgruppe “One Step Ahead”, welche dringend größere Räumlichkeiten benötigt, da das Interesse am Verein nicht nachlässt. Bei allen vorgestellten Projekten handelt es sich um umsetzbare Vorhaben.

Gute Methodik

“Mir gefällt die Idee der Jugendbeteiligungstage gut, finde auch die Methodik, welche dahinter steckt als hilfreich, jedoch fand ich es schade, dass so wenige Jugendliche dabei waren und die Ideen alle vom Organisationsteam stammen. Für die Zukunft denke ich, dass es sich zu überlegen gilt, direkt auf eine Veranstaltung zu gehen, wo sich schon bereits viele Jugendliche aufhalten.” So Claudio Herburger über seine Eindrücke.

Große Begeisterung

Bürgermeister Ing. Martin Summer sowie Gemeinderat Christoph Metzler und Gemeindevertreter Werner Nesensohn zeigten sich beeindruckt von der Begeisterung, mit welcher sich die Jugendlichen engagierten. Tatkräftig unterstützt wurde die Aktion auch von Teilnehmerinnen des Projekts “72 Stunden ohne Kompromiss”. Diese übernahmen die gesamte Verantwortung was Dekoration, Aufbau sowie Verpflegung in den “kreativen Pausen” und des umfunktionierten Rathauskellers zur “Chillout-Area” anbelangt.

Im Anschluss wurde noch zur Abschlussparty ins Alte Kino geladen. Dort fanden sich 150 Interessierte wieder um noch ausgiebig über die Projekte zu diskuttieren.

Der nächste Schritt für die drei Rankweiler Projektteams und deren Begleiter wird es nun sein, die Ziele und Ideen in Schritte zu fassen und diese anschließend umzusetzen.

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