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"Punktlandung" von Vorarlberg Milch

Die genossenschaftlich organisierte Vorarlberg Milch (812 Mitglieder) hat das Geschäftsjahr 2005 mit einem Bilanzgewinn von 109.938 Euro abgeschlossen.

Der Warenumsatz der „Ländle Milch“ nahm gegenüber 2004 allerdings um zwei Prozent auf 35,2 Mio. Euro ab. Geschäftsführer Raimund Wachter sprach bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch von einer „Punktlandung“ und zeigte sich zufrieden.

„Wir haben einen guten Mix aus Ergebnis und Milchpreis gefunden“, sagte Wachter. Das Minus beim Warenumsatz wollte Wachter nicht überbewertet wissen. Es handle sich dabei nur um eine „Momentaufnahme“, bereits heuer werde es wieder ein Plus geben. „Die Wertschöpfung ist entscheidend, nicht der Umsatz“, betonte der Geschäftsführer.

Von etwa 705 Ganzjahresbetrieben und 110 Alpen wurden im Vorjahr insgesamt 55,6 Millionen Kilogramm Frischmilch (+0,5 Prozent gegenüber 2004; 60 Prozent der gesamten Vorarlberger Milcherzeugung) angeliefert und verarbeitet. Der Absatz erfolgte zu drei Viertel (76 nach 74 Prozent) im Inland, 24 Prozent (2004: 26 Prozent) gingen in den Export. Den Milchbauern zahlte Vorarlberg Milch im Vorjahr insgesamt 16,05 Mio. Euro Milchgeld aus, der durchschnittliche Milchpreis lag bei 33,46 Cent pro Kilogramm. Der aktuelle Milchpreis beträgt laut Wachter 34,17 Cent, damit liege Vorarlberg Milch in Österreich und Europa „im Spitzenfeld“.

Um die Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft abzusichern, hat Vorarlberg Milch im Vorjahr von der Stadt Feldkirch ein 5.000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft, das an die bestehende Unternehmensfläche angrenzt. Die Gesamtfläche der Vorarlberg Milch wurde damit auf rund 13.500 Quadratmeter vergrößert. Laut Wachter sollen auf dem erworbenen Grundstück in den nächsten zwei bis drei Jahren Hochregallager und Käsereiferäume realisiert werden. Bei den Investitionen in Höhe von 1,2 Mio. Euro lag der Schwerpunkt im Bereich Käseabpackung und – auszeichnung sowie der Topfenabpackung.

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