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Puigdemont bricht mit seiner Partei

Es gibt Unstimmigkeiten über die strategische Ausrichtung
Es gibt Unstimmigkeiten über die strategische Ausrichtung ©APA (AFP)
Im Streit um die Ausrichtung der Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien hat der frühere Regionalpräsident Carles Puigdemont den Bruch mit seiner Partei erklärt. Er habe entschieden, sein "Parteibuch zurückzugeben", verkündete der frühere Anführer der Separatistenbewegung am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Als Grund nannte er Unstimmigkeiten über die strategische Ausrichtung.

Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hatte am 1. Oktober 2017 gegen den Willen Madrids ein Referendum abgehalten und für kurze Zeit sogar die Unabhängigkeit Kataloniens ausgerufen. Die Zentralregierung in Madrid setzte daraufhin die Autonomie der Region aus und enthob die Regionalregierung des Amtes. Puigdemont floh außer Landes und lebt seitdem im Exil in Belgien.

Von Belgien aus versuchte der Ex-Regionalpräsident immer wieder, die Geschicke der Unabhängigkeitsbewegung zu beeinflussen, die seit ihrer Niederlage 2017 ohne klare Richtung ist. Darüber geriet er in Streit mit der aktuellen Parteiführung der PDeCAT - nun erklärte er seinen Austritt.

(APA/ag.)

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