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Paartherapeut erklärt die Streitereien am Valentinstag

Der Tag der Liebe - oft gar nicht liebevoll bei Paaren
Der Tag der Liebe - oft gar nicht liebevoll bei Paaren ©ORF / Pixabay
Psychotherapeut Michael Kögler erläutert unter anderem, wie groß der Druck an einem Tag wie dem Valentinstag ist, das richtige Geschenk zu machen.
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Wer muss wem was schenken?

Eine Frage, die viele Liebende rund um den Valentinstag gehörig unter Druck setzt. Psychotherapeut Michael Kögler erläutert im "Vorarlberg Heute" Interview daher unter anderem, wie groß der Druck an einem Tag wie dem Valentinstag ist, das richtige Geschenk zu machen.

Falsches Geschenk: Vor allem Menschen, die generell hohe Erwartungen im Leben haben, verfügen über eine hohe Anspannung und Erwartungshaltung bezüglich des richtigen Geschenks. Sowohl beim Schenken als auch beim Beschenkt werden. "Wenn dann nicht eintritt, was ich mir erwarte, kann es leicht zu Missstimmungen und Misstönen kommen", klärt Kögler auf, wieso es am Valentinstag, dem Tag der Liebe, oft so gar nicht liebevoll zwischen Paaren zugeht.

Ist das wirklich ein Grund für einen Streit? Gerade bei solchen besonderen Anlässen kann es leicht zum Streit kommen, weil die Erwartungen übersteigert sind, meint Kögler. Der allen Männern noch eine gemachte Erkenntnis aus seinen vielen Jahren Erfahrung Paartherapie mitgibt: Wenn Frauen zu ihrem Partner sagen, du musst mir nichts schenken, erwarten diese zumeist trotzdem ein Geschenk von ihrem Schatz.

Wie schlichtet man einen Streit am Valentinstag? "Da geht es darum, dass man beiden Partner Gehör verschafft und schaut, wo die Gemeinsamkeiten liegen, wo die Differenzen liegen und wo es ihnen nicht mehr gelingt, dass sie sich zuhören. Und wo sich sich nicht mehr aushalten." Wichtig hier sei es, so Psychotherapeut Michael Kögler, die verschiedenen Positionen zu spiegeln. Das geht so: "Versuch einmal wiederzugeben, was dein Partner sinngemäß gesagt." Da merke man oft schon, dass dies den meisten Paaren gar nicht gelingt.

Schattenseiten einer Beziehung bewusst anschauen: Wenn Paare frisch verliebt sind, sehen Paare nur die Lichtseite. Wenn man länger zusammenlebt, sehen sie auch die Schattenseiten. Wir sind ja Menschen aus Fleisch und Blut. Wenn wir uns dann länger kennen, können wir uns schon verheddern in diesen Schattenseiten.

Paartherapeut Michael Kögler - Screenshot ORF Vorarlberg Heute

Scheidung verhindern: In Vorarlberg liegt die Scheidungsrate bei rund 42 Prozent, wie schafft man es, dass es doch nicht zur Scheidung kommt: "Wenn man das Gefühl hat, wir verstehen uns nicht richtig, würde ich eher früher als später in eine Paartherapie gehen. Weil wenn man zu spät geht, kann es oft so sein, dass man das nicht mehr retten kann. Wenn man das mit dem Arzt oder Zahnarzt vergleicht: Wenn ich ewig nicht dorthin gehe, wird der Zahnarzt sagen: Tut mir leid, wir können den Zahn nicht mehr retten."

Umsatzbringer Valentinstag

(Red.)

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