"Psychiatrische Versorgung mangelhaft und nicht zeitgemäß"

Rankweil - Die Versorgung der psychisch kranken Menschen in Vorarlberg hat ihren Schwerpunkt im Landeskrankenhaus Rankweil. Auch die Ambulanz im KH Valduna versorgt jährlich über 7.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. SPÖ-LAbg. Gabi Sprickler-Falschlunger fordert einen zweiten Standort im Unterland, an dem Patienten ambulant versorgt werden können.

„Eine überquellende Ambulanz des Krankenhauses Valduna ist aber nicht im Sinne der Kranken. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf“, findet LAbg. Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger.

Zweiter Standort wird benötigt

Im unteren Rheintal liege die ambulante psychiatrische Versorgung besonders im Argen. Es brauche im Unterland dringend einen zweiten Standort an einem Krankenhaus, an dem Patienten ambulant versorgt werden können. Idealer Standort wäre das LKH Bregenz. Mitgedacht werden müsse hierbei die ambulante Versorgung gerontopsychiatrischer Patienten, so Gabi Sprickler-Falschlunger.

Gerade alte Menschen mit psychischen Erkrankungen sind nach Entlassung oft damit überfordert, sich nach der Behandlung auf der Psychiatrie zuhause wieder zurechtzufinden. Die Schaffung gerontopsychiatrischer dezentraler Tageskliniken könnte ihnen helfen, den Weg in den Alltag besser zu meistern.

Psychiatrische Versorgung ausbauen

„Dezentrale Angebote zur psychiatrischen Versorgung in Vorarlberg müssen dringend ausgebaut, die vorhandenen Angebote besser koordiniert werden“, fordert die SPÖ-Gesundheitssprecherin. Das käme den Betroffenen entgegen, würde das LKH Valduna entlasten und schlussendlich Kosten sparen.

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