Prozess um Tierquälerei: Ein richtiger "Saustall"

Dornbirn: Ferkel starb in verwahrlostem Stall neben totem Muttertier
Dornbirn: Ferkel starb in verwahrlostem Stall neben totem Muttertier ©VOL.AT/ Hartinger (Themenbild)
Dornbirn - Ein neugeborenes Ferkel, verhungert und erfroren. Der Kadaver lag neben der toten Muttersau, einem Hängebauchschwein. Geschehen auf einem Dornbirner Bauernhof.

Wegen Tierquälerei musste sich am Donnerstag die 55-jährige Landwirtin des Hofes am Bezirksgericht Dornbirn verantworten. Sie war für die Schweinehaltung zuständig. Eine als Zeugin geladene Amtstierärztin sprach von einem stark verwahrlosten Zustand der Schweinebox. Sie hatte damals Nachschau gehalten und resümierte: „Da waren Berge von Kot und kaum Streuung. Eine richtige Pflege hat hier einfach nicht stattgefunden.“ Die 55-jährige Bäuerin beteuerte hingegen, den Stall regelmäßig ausgemistet und die Tiere gefüttert zu haben.

Richter Frank Plasinger vertraute der Aussage der Amtstierärztin und verurteilte die Landwirtin wegen Tierquälerei.

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