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Prozess um Kurden-Demo: Videos und Zeugen im Mittelpunkt

©VOL.AT/Pletsch
Feldkirch. Am zweiten Verhandlungstag im Prozess um die Ausschreitungen bei einer Kurden-Demo in Bregenz im Oktober 2014 standen vor allem die Aussage eines VOL.AT-Reporters und seine Filmaufnahmen im Vorfeld der Demonstration, als zwei Jugendliche durch Messerstiche schwer verletzt wurden.
Tag 1: Angeklagter streitet ab
Ausschreitungen bei Kurden-Demo
Kurden-Demo in Bregenz I
Kurden-Demo in Bregenz II

Am Vormittag stand zunächst eine Demonstration Dornbirn im Fokus, auf der der 27-jährige Hauptangeklagte einen Kontrahenten mit einem Megafon geschlagen haben soll, ehe am Nachmittag zunächst die Videos von der Kurden-Demo in Bregenz vorgeführt wurden.

Video-Aufnahmen im Fokus

Der VOL.AT-Reporter hatte den Auftrag, den Demonstrationszug durch Bregenz zu filmen und darüber zu berichten. Beim Filmen selbst war ihm aber noch nicht klar, wie wichtig diese Sequenzen noch werden würden. Zwei Videos wurden im Gericht als Beweismittel vorgeführt, auf denen die beiden Vorfälle mit Messerstichen in der Entfernung zu sehen sind.

Ein Opfer widerspricht sich

Anschließend wurden die beiden durch Messerstiche verletzten Jugendlichen einvernommen. Der heute 18-Jährige sagte dabei: “Wenn ich den Angeklagten sehe, bin ich mir sicher, dass er mich abgestochen hat.” Allerdings sagte er in seiner Einvernahme durch die Polizei noch, dass der Täter einen Bart und ein Tuch auf dem Kopf gehabt habe.

Das kann allerdings nicht stimmen, wie das Video eindeutig zeigt. Auf diesen Widerspruch hingewiesen, gab der Zeuge an, ein Kollege habe ihm diese Täterbeschreibung gegeben.
Das zweite Opfer, damals ebenfalls schwer verletzt, räumt ein, keine Erinnerung zu haben, wer auf ihn eingestochen hat.

Urteil wird für Ende Mai erwartet

Der Prozess wird am morgigen Freitag fortgesetzt, weitere Zeugeneinvernahmen sind geplant. Am vierten und letzten Verhandlungstag Ende Mai soll schließlich ein Urteil verkündet werden. Die Kurden-Demonstration in Bregenz fand am 11. Oktober 2014 statt, bereits im Vorfeld gerieten Demonstranten und Gegendemonstranten aneinander. Neben den beiden durch Messerstichen verletzten Jugendlichen trug ein drittes Opfer leichte Verletzungen davon. Insgesamt acht Personen wurden angeklagt. (red)

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