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Prozess: Schuss ging nach hinten los

©VOL.AT/Eckert
Einbrecherin wollte ihrem Gatten eines auswischen, jetzt wurde sie verurteilt, er freigesprochen.

von Christiane Eckert/VOL.AT

Als Spaziergänger im Koblacher Kanal einen Tresor fanden, wusste man erst nicht, was damit anfangen. Als eine anonyme Anzeigenerstatterin die Polizei von einem Einbruch in Lustenau informierte, mit Detailwissen aufwartete und ihren Ehemann beschuldigte, den Coup durchgezogen zu haben, ergaben die Puzzleteile langsam ein Bild. Doch die Anonyme blieb auf Grund des nicht allzu verschlüsselten Codenamen nicht lange anonym. Nun ging die Geschichte so aus, dass der Einbruch mit einer Beute von rund 16.000 Euro ihr angelastet wurde und ihr Nochgatte freigesprochen wurde.

Erpressung kommt dazu

Die 30-Jährige, die offensichtlich ein sehr bewegtes Liebesleben hat, versuchte zudem noch einen Ex-Freund zu erpressen. Dabei ging es um 1500 Euro. Auch hier verlor sie die Schlacht und fuhr einen Schuldspruch ein, weil Richter Martin Mittergger ihr auch in diesem Punkt nicht glaubte. Somit gab es für die Dame eine acht Monate-Haftstrafe auf Bewährung plus Geldstrafe von 2400 Euro. Zudem muss sie den Schaden gut machen. Verteidiger Martin Kloser hingegen freute sich mit seinem Mandanten, der zweite Angeklagte im Prozess wurde nämlich freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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