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Prozess gegen Ex-FC-Lustenau-Präsident Sperger startet

Ex-FC-Lustenau-Präsident soll Gelder in Höhe von 1,2 Millionen Euro veruntreut haben.
Ex-FC-Lustenau-Präsident soll Gelder in Höhe von 1,2 Millionen Euro veruntreut haben. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Feldkirch. Ab dem heutigen Dienstag muss sich der Ex-FC-Lustenau-Präsident Dieter Sperger vor dem Landesgericht Feldkirch verantworten. Der ehemalige Vermögensberater wird bezichtigt, Kunden- und Stiftungsgelder in der Höhe von 1,2 Millionen Euro veruntreut zu haben. Der 52-Jährige Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.
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Der konkrete Vorwurf, dem sich Sperger ab 13 Uhr am Landesgericht stellen muss: Er soll drei Unternehmen und einer Privatperson als Kunden Einkünfte und Gewinne aus Veranlagungen nicht ausgezahlt haben. Insgesamt geht es um die Veruntreuung von 1,3 Millionen US-Dollar. Durch Untreue hat Sperger laut Anklage aber auch sein eigenes Unternehmen in St. Margrethen geschädigt, hier wird ihm eine Schadenssumme in der Höhe von 550.000 US-Dollar angelastet.

Seit Februar 2014 in U-Haft

Sperger wurde bereits im Februar 2014 verhaftet und sitzt seither in der Justizanstalt Feldkirch in Untersuchungshaft. Mehrmals suchte sein Anwalt in dieser Zeit um Entlassung aus der U-Haft an, sämtliche Anträge wurden jedoch abgewiesen. Vertreten wird der Lustenauer vom ehemaligen Justizminister und Anwalt Dieter Böhmdorfer. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu zehn Jahre Freiheitsentzug.

Anzeige: Lizenz für Erste Liga erschlichen

Die Geschäfte Spergers wurden in der Vergangenheit auch in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Fußballfunktionär gebracht. In einer Anzeige im Juni 2012 hatte es geheißen, der FC Lustenau habe sich die Lizenz für die Erste Liga erschlichen. Im Jänner 2013 wurden die finanziellen Probleme des FC Lustenau dann offenbar.

FC Lustenau zum Zwangsabstieg verurteilt

Der Verein wurde im März 2013 von der Fußball-Bundesliga wegen “mehrfacher Verstöße gegen Verpflichtungen aus dem Lizenzierungsverfahren” zum Zwangsabstieg verurteilt, eine Woche später wurde über den FC das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Überschuldung lag bei 1,3 Mio. Euro. Im Mai 2013 stimmten die Gläubiger dem Sanierungsplan des Vereins zu, Sperger trat als Präsident zurück.

(APA)

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