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Prozess: 19-Jährige plauderte Polizeiinterna über "Black Jackets" aus

Bericht über "Black Jackets" sorgt für Wirbel.
Bericht über "Black Jackets" sorgt für Wirbel. ©Miro
Feldkirch - In Feldkirch musste sich am Freitag ein 19-jähriges Mädchen wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses vor Gericht verantworten. Die junge Verwaltungsassistentin hatte ihrem Freund einen Polizeibericht gemailt.
Bericht über Black Jackets verraten

In den Berichten ging es um Vorfälle rund um die Motorradgruppe „Black Jackets“, die immer wieder für Ärger sorgten. Das Motiv dürfte eine Mischung aus Neugierde und Unbedachtheit gewesen sein. Weder das Mädchen, noch ihr Freund haben Kontakt zu der Gruppierung. Auch ein Dritter, der den Bericht einsehen konnte, hat nichts mit den Unruhestiftern zu tun.

Falsche Beweisaussage geleistet

Das Mädchen muss nun 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und kann so einer Vorstrafe entgehen. Der angeklagte Bursch, der durch eine Lüge versuchte, das Mädchen zu schützen, wurde wegen falscher Beweisaussage und versuchter Begünstigung zu einer teilbedingten Geldstrafe von 1100 Euro verurteilt.

Die Verurteilung ist noch nicht rechtskräftig. Ob die Anklagebehörde die Sache mit der gemeinnützigen Arbeit akzeptiert, ist auch noch offen.

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