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Protestkonzert vor dem Vorarlberger Landhaus

Blasmusiker zeigen sich solidarisch
Blasmusiker zeigen sich solidarisch ©VOL.AT/Vlach
Der Vorarlberger Blasmusikverband und der Verein "Militärmusikfreunde Vorarlberg" haben am frühen Mittwochabend lautstark für den Erhalt der Militärmusik im bisherigen Umfang demonstriert.
Protestkonzert für Militärmusik
Protestkonzert für die Militärmusik II

Rund 1000  Musiker kamen auf dem Vorplatz des Landhauses zusammen, um einige Stücke zu spielen. Sie forderten die Vorarlberger Politik auf, in Sachen Militärmusik “in Wien für Ordnung zu sorgen”.

“Ja zu 9 Militärmusiken ist KLUG”

Protest-Konzert-Initiator Wolfram Baldauf, Obmann des Vorarlberger Blasmusikverbands und des Vereins der Militärmusikfreunde, freute sich über die zahlreich in Tracht erschienen Musikanten. Diese machten ihrem Unmut auch auf Plakaten – etwa “Ja zu 9 Militärmusiken ist KLUG” – Luft. Die zentrale Forderung: Die Militärmusiken müssten als selbstständiger Truppenkörper in musikalisch gut vertretbarer Größe mit rund 50 Musikern in jedem Bundesland erhalten bleiben. Das Konzert sei eine Kampfansage zur Erhaltung österreichischen Kulturguts. Eine verkleinerte Militärmusik soll nur noch aus 20 Personen bestehen.

Harsche Kritik

Auf dem Programm standen unter anderem der “47er Regiments-Marsch” ebenso wie “Mir sein die Kaiserjager” oder “Dir zum Gruß, Land Vorarlberg”. Den Abschluss bildete “O, du mein Österreich”. Daneben gab es auch markige Reden mit harscher Kritik an der Wiener Politik.

“Ein starkes Signal”

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) zeigte Verständnis für das Anliegen der Musiker. “Das ist ein starkes Signal der Blasmusik aus Vorarlberg, das die große Verbundenheit mit der Militärmusik unterstreicht”, sagte Wallner gegenüber der APA. Es sei jedenfalls die Frage an Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) zu richten, ob er sich nicht eine Aufstockung der Militärmusiken über Grundwehrdiener vorstellen könne. Die Reduktion des Kaderpersonals sei schließlich akzeptiert worden. “Warum eine sture Grenze bei 20 eingezogen wird, ist nicht nachvollziehbar”, so Wallner.
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