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Proteste wegen Urteils gegen „Jena Six“ dauern an

Etwa 80 Demonstranten haben am Dienstag vor dem US-Justizministerium eine eingehendere Untersuchung des von vielen Beobachtern als rassistisch gewerteten Falles um die "Jena Six" gefordert.

Die Demonstranten forderten Straffreiheit für die sechs schwarzen Jugendlichen, die einen weißen Mitschüler geschlagen haben sollen. Die Proteste richten sich gegen rassistische Tendenzen an der Schule in der Kleinstadt Jena im US-Staat Louisiana. Drei weiße Schüler hatten Galgen an einen Baum auf dem Schulhof gehängt, nachdem sich schwarze Schüler darunter versammelt hatten. Daraufhin kam es zu der Schlägerei.

„Keine Gerechtigkeit, kein Frieden“, riefen die Demonstranten, die mit Plakaten vor dem Ministerium in Washington protestierten. „Wir sind aus Solidarität mit den ’Jena Six’ hier“, sagte der Organisator des Protests, Eugene Puryear. „Alle Anschuldigungen sollten fallen gelassen und die Sechs frei gelassen werden.“ Die Anti-Kriegs- und -Rassismusorganisation ANSWER hatte die Proteste veranstaltet.

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