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Proteste in Norwegen gegen Arbeitsbedingungen bei Ryanair

Norwegische Minister wollen Airline boykottieren.
Norwegische Minister wollen Airline boykottieren. ©EPA
Mehrere norwegische Minister haben angekündigt, die Billigfluglinie Ryanair in Zukunft zu boykottieren. Politiker und Gewerkschafter laufen seit Tagen Sturm gegen unwürdige Arbeitsbedingungen bei Ryanair. Ryanair-Chef Michael O'Leary lässt der Vorwurf kalt, die Airline arbeite mit "Sklavenverträge". "Wir zwingen niemanden, für uns zu arbeiten", sagte O'Leary am Donnerstag in Oslo.

Zwei ehemalige Ryanair-Angestellte, die derzeit gegen ihre Entlassung klagen, hatten die Verträge öffentlich gemacht. Demnach müssen die Angestellten ihre Ausbildung und Uniform selber bezahlen, dürfen nicht streiken und erhalten kein Krankengeld. Zudem müssen sie mehrere Wochen unbezahlten Urlaub akzeptieren, wenn die Airline entscheidet, in der Nebensaison Personal zu reduzieren. Die Mitarbeiter sind zudem verpflichtet unbezahlte Bereitschaftsschichten zu leisten, in denen sie falls erforderlich, innerhalb von einer Stunde am Arbeitsplatz erscheinen müssen.

Minister boykottieren Billigfluglinie

Für Außenminister Espen Barth Eide sind die nun bekannt gewordenen Arbeitsbedingungen Grund genug, künftig nicht mehr mit Ryanair zu fliegen. Ministerpräsident Jens Stoltenberg, der nach eigenen Angaben noch mit der irischen Billigfluglinie geflogen ist, erklärte, er werde dies auch künftig nicht tun.

“Gewerkschaften wollen nur ablenken”

Gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK sagte O’Leary, die Gewerkschaften, die die ehemaligen Stewardessen unterstützten, seien dabei Gehaltskürzungen und der Streichung von Tausenden von Stellen bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS zuzustimmen. Nun wollten sie mit ihren Protesten nur von den Kürzungen bei SAS ablenken, sagte O’Leary. (APA)

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