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Projekt "Wirtschaft 21"

Feldkirch - Die Vorarlberger Wirtschaftskammer (VWK) will im Rahmen des Projekts "Wirtschaft.21" eine Vision für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg erarbeiten.

In acht Gruppen sollen Experten, Spitzenfunktionäre, Unternehmer und Vertreter des Landes Konzepte, Strategien und Ideen für die Zukunft entwickeln. Damit gelte es die Weiterentwicklung der Betriebe, Branchen und Regionen zu unterstützen, erklärte am Freitag VWK-Präsident Kuno Riedmann.

Klarerweise schreibe das Projekt „Wirtschaft.21“ nicht die Gegenwart fort, sondern wolle die wichtigen Trends erkennen und daraus resultierende Umbrüche ableiten, so Riedmann. „Das Gesamtziel ist hoch gesteckt: Die Projektergebnisse sind herausfordernd, neuartig, ’unorthodox’ und brechen mit Gewohntem – mit dem Vorhaben, das politische und wirtschaftliche System fit für die Zukunft zu gestalten“, sagte der VWK-Präsident.

Nachdem eine Impulsgruppe Vorgaben erarbeitet habe, seien nun die verschiedenen Arbeitsgruppen etwa zu den Themen Globalisierung, Regionalentwicklung oder auch Innovationen am Zug. Auf einer eigens eingerichteten Homepage sollen auch die WKV-Mitglieder die Möglichkeit haben, ihre Ideen einzubringen. Laut Riedmann werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen bei zwei Veranstaltungen präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

Im Hinblick auf Bildung und Ausbildung will die Wirtschaftskammer Vorarlberg Berufspräsentationen schon für ganz jungen Schüler durchführen. Die bereits bewährte Schnupperlehre könne man ausbauen, sagte WKV-Direktor Peter Kircher. Generell strebe man eine klare Aufwertung der Lehrlingsausbildung an, insbesondere durch eine starke Propagierung und Förderung der Berufsreifeprüfung.

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