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Produktdesign im Wandel der Zeit

Ernö Rubik mit seinem berühmten Rubik-Würfel.
Ernö Rubik mit seinem berühmten Rubik-Würfel. ©FHV
Dornbirn. Usability (Bedienerfreundlichkeit) war das Thema der achten Usability-Tagung an der FH Vorarlberg.

Ernö Rubik – der Erfinder des Rubik-Würfels – gab Einblicke in die Entwicklung seines Zauberwürfels und beleuchtete die philosophische Seite des Tagungsthemas. 150 Besucher folgten seinen Ausführungen und setzten sich anschließend intensiv mit den verschiedenen Aspekten auseinander. Bedienungsfreundlichkeit galt lange Zeit als das Erfolgskriterium für neue Produkte. Ob Küchengerät, Software oder Maschine: Alles musste schnell und einfach zu bedienen sein. Das allein genügt heute nicht mehr. Auch der vor mehr als 30 Jahren kreierte Rubik’s Cube entspricht diesem Usability-Begriff. Mit seinen Farbkodierungen ist er so einfach zu handhaben, dass er keinerlei Erklärung braucht. Gleichzeitig ist er so faszinierend, dass man sich stundenlang damit beschäftigen kann.

Rubikwürfel

Ernö Rubik – der Erfinder des Zauberwürfels – erweiterte den Usabiltity-Begriff mit den Aspekten von Design und Funktion. Gleichzeitig stellte er die Frage nach dem Nutzen für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Unter dem Motto „Eintauchen in Medienwelten“ beschäftigten sich die Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft mit der emotionalen Bindung, die Nutzer zu medialen Produkten aufbauen. 3-D-Technologien standen ebenso im Mittelpunkt wie Mediendidaktik und Untersuchungen zur Produktkommunikation und den Mensch-Maschine-Schnittstellen. „Das Interesse an diesem Thema zeigt, dass Usability in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine zentrale Rolle spielt“, erklärt Mag. (FH) Andreas Künz.

Quelle: Vn

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