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Problemzone Molo in Bregenz

Müll und andere Probleme wie Belästigungen an der Bregenzer Seepromenade heizen derzeit wieder die Gemüter an.
Müll und andere Probleme wie Belästigungen an der Bregenzer Seepromenade heizen derzeit wieder die Gemüter an. ©VN/Hartinger
An den beliebten „Sunset-Stufen“ ist nicht alles eitel Sonnenschein: Sex in aller Öffentlichkeit, angepöbelte Besucher. Für viele Besucher der Bregenzer Seepromenade und der „Sunset-Stufen“ wird die Situation immer untragbarer. Saufgelage verschiedenster Randgruppen auf den Wiesen, „Anmacherei“ und bisweilen auch mit Randalen.
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Überspitzt dargestellt? Offenbar nicht. Denn auch Karlheinz Wüschner, Kommandant der Stadtpolizei Bregenz, kennt das Problem. Und es ist für ihn nicht neu. „Die richtige Problematik begann, als die Sunset-Stiege gebaut wurde“, so der Polizeichechef.
Die Treppen direkt am herrlichen Bodenseeufer, die Seepromenade, das Festspielareal: Lichtblicke mit dem größten Vorzeigepotential in der Tourismusstadt Bregenz – und deutlichen Störfaktoren. Viele Besucher fürchten sich. Haben Hemmungen, diese Zonen zu betreten. Der Stadtpolizeikommandant befürchtet, dass es in der Festspielsaison noch schlimmer wird: „Dann steht an jedem Baum ein Bettler, das garantiere ich.“

Gegenstrategien

Doch Wüschner kündigt an: „Wir werden das ins Lot bekommen. Es wird mehr Kontrollen geben, mehr Präsenz durch die Polizei. Das gibt den Leuten das Gefühl der Sicherheit.“ Außerdem würden städtische Sicherheitswache und Polizei ab Mai auch durch private Security-Gruppen in den Problemzonen verstärkt werden. Und dies alles mit nur einem konkreten Ziel vor Augen: „Es muss Platz für alle da sein. Die Seepromenade muss jederzeit für jedermann sicher und ungestört genießbar sein“, sagt Wüschner.

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