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Probleme mit Diebesbanden aus Osteuropa

Diebesbanden aus Osteuropa machen dem Einzelhandel zu schaffen. Sie gehen gezielt und professionell vor. Sie tauchen plötzlich auf und sind ebenso schnell wieder verschwunden.

Erst kürzlich brach eine Diebesbande aus Osteuropa in mehrere Filialen einer Lebensmittelkette ein. Von allem bei teuren Whiskysorten blieben nur Verpackungen im Gestell. Diebstähle dieser Art nehmen in letzter Zeit zu und sind ein ernsthaftes Problem für den Einzelhandel, so Jürgen Sutterlüty, Chef der gleichnamigen Lebensmittelkette. Das Auftreten der osteuropäischen Diebesbanden ist kurz und überraschend. Deshalb sind sie kaum zu erwischen, so Herbert Humpeler von der Kriminalpolizei. Bei professionell organisierten Banden ist die Aufklärungsquote sehr gering. Sie liege unter zehn Prozent. Sich vor Ladendiebstahl zu schützen, ist schwierig, bis zu einem gewissen Grad sogar unmöglich, so Polizist Herbert Humpeler. In Vorarlberg geht rund ein Prozent der Waren ohne Bezahlung über den Ladentisch. International gesehen ist das wenig. Am wenigsten wird in der Schweiz gestohlen. Die meisten Ladendiebstähle kommen laut ORF in Großbritannien vor. Es sind fast doppelt so viele wie in Vorarlberg.

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