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Probealarm: Sirenengeheul zu Mittag

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Am heutigen Samstag findet in Österreich der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt, bei dem gleichzeitig mehr als 8126 Sirenen getestet werden.
Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober 2009

Seit 1998 werden jährlich am ersten Samstag im Oktober die Sirenen gecheckt. Die Alarmierung diene nicht nur der Überprüfung der technischen Einrichtungen, es soll auch die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut gemacht werden, erklärte die Leiterin der Abteilung Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement im Innenministerium, Doris Ita. Die Ergebnisse des Zivilschutz-Probealarms im Vorjahr waren nach Angaben des Innenministeriums „sehr zufriedenstellend“. 8126 Sirenen wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,56 Prozent der Sirenen in Ordnung waren. Das Programm des österreichweiten Zivilschutz-Probealarms sieht zwischen 12 und 12.45 Uhr vier Signale vor. Zunächst sollen für 15 Sekunden alle Sirenen „probeweise“ heulen. Dann folgt ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet anschließend „Alarm“. „Entwarnung“ heißt es dann beim abschließenden, eine Minute anhaltenden Dauerton.

Flächendeckend

Österreich hat als eines der wenigen Länder in Europa sowohl ein flächendeckendes Sirenenwarnsystem als auch eine koordinierte Alarmierungsmöglichkeit über die Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums. Diese Einrichtung ist für das von Bund und Ländern gemeinsam zu betreibende Warn- und Alarmsystem verantwortlich und zugleich Kontaktstelle für Katastrophen- und Krisenfälle im Ausland.

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