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pro mente: Erweiterter Zugang zu sozialpsychiatrischen Angeboten

Daniel Seex illustrierte den Jahresbericht.
Daniel Seex illustrierte den Jahresbericht. ©Daniel Seex/pro mente
 Die pro mente Vorarlberg legt ihren Jahresbericht vor, der unter dem Thema „Was verletzt meine Seele?“ steht.

 

Die pro mente Vorarlberg bietet ambulante sozialpsychiatrische Betreuung, Krisenhilfe und Prävention. Menschen von 6 bis 99 Jahren werden in Beratungsstellen, Werkstätten, Tageszentren, Wohngemeinschaften und dem sozialpsychiatrischen Dienst (SpDi) betreut. Der sozialpsychiatrische Dienst ist seit 2018 flächendeckend in allen Bezirken verfügbar. In Bregenz, Dornbirn und Feldkirch wurden 2589 Kontakte verzeichnet. Im weiterführenden Betreuungsangebot nahmen 1784 Erwachsene ambulante sozialpsychiatrische Leistungen in Anspruch. Ebenfalls erweitert wurde das sozialpsychiatrische Angebot für Kinder und Jugendliche, das im Ober- und Unterland nun auch eine niederschwellige Anlaufstelle für Jugendliche bereithält. Die kinder- und jugendpsychiatrischen Beratungsstellen betreuten 576 KlientInnen im Rahmen der Integrationshilfe. Die Anlaufstelle für Jugendliche in Dornbirn verzeichnete 1206 Kontakte seit der Eröffnung im Mai 2018.

 

Jahresbericht thematisiert „Trauma“

Im Jahresbericht 2018 und in der dazugehörigen Vortragsreihe, die im Herbst 2019 stattfinden wird, widmet sich die pro mente den verschiedenen Facetten von Psychotraumata. In der Arbeit der pro mente Vorarlberg sind seelische Verletzungen, in ihrer schweren Form „Trauma“ genannt, immer wieder ein Thema der Klientinnen und Klienten. Der Bericht möchte für seelische Verletzungen im Alltag sensibilisieren und einen Einblick in die Arbeit mit Menschen mit traumatischen und belastenden Erfahrungen geben. In allen Fällen von Verletzungen ist ein Gegenüber hilfreich, das wohlwollend zuhört und versucht, zu verstehen. In einem vertrauensvollen Kontakt kann es möglich werden, Erlebtes einzuordnen, Verletzungen zu überwinden oder mit ihnen zu leben.

 

Therapien bei seelischen Verletzungen

Im aktuellen Jahresbericht schreiben fünf AutorInnen über seelische Verletzungen und ihre Folgen: in der Familie, in der Arbeitswelt, durch Verluste, in Folge von Krieg und Verfolgung sowie durch Cybermobbing und körperliche Erkrankung. Die Themen wurden vom schottischen Zeichner Daniel Seex aufschlussreich wie ansprechend illustratorisch begleitet. Ziel und Teil des Rehabilitationsangebots der pro mente Vorarlberg ist es u.a., psychisch kranke Menschen – vom Kind bis zum Senior – zu begleiten und deren Selbstfürsorge zu stärken. Dr. Matthias Fischer, klin. Psychologe und Psychotherapeut: „pro mente bietet psychologische und psychotherapeutische Angebote sowie Unterstützungsangebote wie Soziotherapie und kreative Therapieformen in den Tageszentren.“

 

Veranstaltungen zur Entstigmatisierung

Das Jahresberichtthema „Was verletzt meine Seele?“ wird auch für die im Herbst 2019 stattfindende Vortragsreihe aufgegriffen. Die jährliche Filmreihe „Hingeschaut!“ in Kooperation mit dem Spielboden Dornbirn dient ebenfalls der Entstigmatisierung und Aufklärung über psychische Erkrankungen. Ein Veranstaltungshighlight findet am 22. Oktober im Kulturhaus Dornbirn mit der autobiographischen Lesung „Ich war mein größter Feind“ von Schauspielerin Adele Neuhauser statt.

Der aktuelle Jahresbericht ist unter www.promente-v.at abrufbar.

 

Die wichtigsten Zahlen 2018 im Überblick

 

Beratungsstellen Bregenz, Dornbirn, Feldkirch sowie Kinder- und Jugend

· Anzahl KlientInnen Beratungsstellen: 2360

· Anzahl Bürgerkontakte SpDi: 2589

· Anzahl Kontakte Kinder und Jugend Unterland (ab Mai 2018): 1206

 

Werkstätten

• KlientInnen Qualifizierungsmaßnahme sozialökonomischer Betrieb (SÖB): 51

• KlientInnen Beschäftigungsprogramm: 94

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