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Private Public Partnership-Modell

Unterschiedlich bewerten Bankchefs die Ankündigung der Vorstände von BA-CA und Raiffeisen-Holding, gemeinsam mit ihren jeweiligen Baukonzernen im Großraum Wien aufzutreten.

Sie tun dies im Rahmen eines so genannten Private-Public-Partnership-Modelles, springen gewissermaßen für die öffentliche Hand ein, die finanziell aus dem letzten Loch pfeift, seit Maastricht-Vorgaben die finanziellen Spielräume von Bund, Ländern und Gemeinden gegen Null gedrückt haben.

Hypo-Chef Jodok Simma meint, dass so ein Engagement Sinn machen kann – und verweist auf ein von Hypo und Raiffeisen schon vor vielen Jahren (noch unter Bautenminister Sekanina) gebildetes Konsortium, das für den Bund als Financier und Errichter der Textil-HTL in Dornbirn eingesprungen war. „Wenn die Konditionen des Investments stimmen“, würde Simma wieder bei so einer Geschichte mitmachen. BTV-Chef Peter Gaugg dagegen erklärt, „als BTV allein sicher nicht“ in solche Projekte einzusteigen; wenn, dann höchstens im Rahmen der 3-Banken-Gruppe, und auch dort nur bei Vorhandensein „exzellenter Akteure“.

Er verwies auf das abschreckende Beispiel Eurotunnel (unter dem Ärmelkanal), bei dem sich auch Ländle-Banken kalte Füße geholt hatten.

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