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Prüfung einer Anzeigepflicht bei Alkoholvergiftung

Bregenz - Dieter Egger unterstützt die vom Leiter der Suchtberatung SUPRO, Andreas Prenn, angekündigte Prüfung einer Anzeigepflicht für Ärzte bei Vorliegen von Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen.

„Wenn die Behörden von ärztlicher Seite über derartige Alkoholexzesse informiert werden, kann ganz anders auf Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz reagiert werden. Ich erwarte mir von einer möglichen Anzeigepflicht u.a. ein deutliches Signal gegen Billig-Alkohol-Angebote in einzelnen Discotheken und ein entsprechendes Umdenken in den Köpfen der Betreiber.“

„Es braucht klare rechtliche Spielregeln, deren Einhaltung auch konsequent kontrolliert wird. Bei Verstößen sind die vorgesehenen Sanktionen auch zu setzen“, betont Egger.

Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen stellt für den freiheitlichen Landesobmann die verstärkte Bewusstseinsbildung einen weiteren Eckpfeiler eines wirksamen Jugendschutzes dar. „Die Eltern müssen sich ihrer Verantwortung für die Jugendlichen noch stärker bewusst werden. Wichtig dabei ist die Stärkung der Eigenverantwortung der Jugendlichen im Umgang mit Alkohol. Alkoholprävention beginnt im Elternhaus und führt dann über die Schule weiter bis hin zur konsequenten Haltung des Handels- und Gastronomiepersonals“, erklärt der freiheitliche Landesobmann, Landesrat Dieter Egger, abschließend.

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