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Pressefrühstück des Symphonieorchesters Vorarlberg

Symphonieorchester Vorarlberg
Symphonieorchester Vorarlberg ©Gerhard Klocker
Symphonieorchester

Bregenz. Am Freitag konnten der Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg Gérard Korsten und Geschäftsführer Michael Löbl auf der Bühne des Festspielhauses Bregenz die kommende Saison 2010/2011 sowie die positive Bilanz der vergangenen Orchesterspielzeit präsentieren.

“Ich dirigiere an vielen Orten und arbeite mit vielen großen Orchestern aber am glücklichsten bin ich, wenn ich zurück nach Vorarlberg komme und mit meinem Orchester arbeite”, so eröffnete Gérard Korsten die diesjährige Pressekonferenz. Im Anschluss präsentierte er gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Löbl auf der Bühne des Festspielhauses Bregenz den neuen Abonnement-Zyklus der Saison 2010/2011.
Im Jubiläumsjahr bietet das Symphonieorchester Vorarlberg quer durch die Epochen die großen Klassiker der Musikliteratur von Vivaldi und Bach über Mozart, Beethoven, Liszt und Bruckner bis hin zu Werken von Bartok und einer Uraufführung von Michael Amann.
Und dennoch geht es einmal mehr nicht nur darum, eine Aneinanderreihung von Klassikern oder eine Werkschau neuer Kompositionen zu präsentieren, sondern ein anregendes, spannendes und abwechslungsreiches Programm zu bieten, das jedes Konzert zu einem Erlebnis werden lässt. Dass sich nach 25 Jahren im Symphonieorchester Vorarlberg noch immer keine Routine einschleicht, dafür sorgen natürlich in erster Linie die Mitglieder des SOV selbst im Zusammenspiel mit außergewöhnlichen Solisten wie der Pianistin Mihaela Ursuleasa, dem Trio Dali und Sängern wie Christiane Boesiger, Kinga Dobay, Michael Nowak und Wolfgang Bankl, die in Hauptrollen der Opernproduktionen der letzten Jahre gefeiert wurden und es sich nicht nehmen lassen, im Rahmen eines großen Jubiläumskonzerts den runden Geburtstag des Orchesters mit Beethovens Neunter Symphonie zu feiern.
Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für Musiker und Publikum verspricht auch die diesjährige Opernproduktion zu werden, wenn Chefdirigent Gérard Korsten als weltweit anerkannter Mozartspezialist in der wahrscheinlich beliebtesten Oper der Welt den Takt angibt. So wird im Februar 2011 erstmals die Zauberflöte im Vorarlberger Landestheater erklingen. Noch manch andere Premiere erwartet uns in dieser Saison: Konzertmeister Hans-Peter Hofmann gibt sein Debut am Dirigentenpult des Orchesters während die Orchestermusiker Eugen Bertel (Flöte), Heidrun Pflüger (Oboe), Zoltan Holb (Horn) und Allen Smith (Fagott) solistisch zu hören sein werden.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wird im Herbst 2010 eine Doppel-CD mit Konzerthighlights der vergangenen Jahre erscheinen. Ermöglicht wird dies durch die gute Zusammenarbeit mit dem ORF, der jedes Konzert des SOV seit Jahren aufnimmt und zahlreiche Einspielungen in Vorarlberg sowie auch österreichweit sendet.

Das Orchester ist stolz darauf, eine ausgesprochen positive Bilanz über die vergangene Saison ziehen zu können. In Zeiten, in welchen die meisten Kulturinstitutionen über Besucherrückgänge klagen, erfreut sich das Symphonieorchester Vorarlberg eines wachsenden Andrangs von Abonnenten und Konzertbesuchern aus der gesamten Bodenseeregion. Bei einem Anstieg von 5%, sorgen 1900 Abonnenten für eine Besucherauslastung von 78% und ermöglichen somit zusammen mit den Einnahmen aus Gastspielen und dem freien Verkauf dem Orchester eine Eigenfinanzierung von 60%. Zahlreiche Konzertproduktionen sind ausverkauft.

Wichtigster Finanzierungspartner des Orchesters ist und bleibt das Land Vorarlberg, der den heimischen Klangkörper dieses Jahr mit 405.000 Euro fördert. Zusätzlicher Gelder erhält das Orchester durch seine Sponsoren, die VKW und VEG sowie durch den Hauptsponsor, die Volksbank Vorarlberg, mit welcher die produktive Kooperation vor einem Jahr begann und sich seither auch in Hinblick auf den Kartenverkauf positiv entwickelt hat.

Umrahmt wurde das Pressegespräch von Eugen Bertel und Ulrike Neubacher, Soloflötist und Harfenistin des SOV, welche die künstlerische Arbeit mit Gérard Korsten als absoluten Glücksfall für das Orchester bezeichneten.

Musiker und Orchesterleitung sowie Freunde und langjährige Partner des Orchesters blicken erwartungsvoll in eine vielversprechende Jubiläumsaison und hoffen, dass die Erfolgsgeschichte des Orchesters weitere 25 Jahre fortgesetzt wird.

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