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Premiere von „Melk mich ein letztes Mal“

Jede der drei Frauen hat besondere Eigenschaften!
Jede der drei Frauen hat besondere Eigenschaften! ©Foto: str
Theatergruppe Bartholomäberg

Es gab nur noch Restkarten an der Abendkasse und auch diese waren am Ende dann vergriffen, als die Theatergruppe Bartholomäberg am vergangenen Samstag Abend mit ihrem Stück „Melk mich ein letztes Mal“ im Gemeindesaal Premiere feierte. In der lustigen Mundartkomödie ging es um den heiratswilligen Bauern Rudi, der sich via Fernsehsendung eine Frau aussuchen soll. Drei Kandidatinnen kommen auf den Hof und jede hat so ihre ganz eigenen Vorzüge. Der Fernsehmoderator will Rudi immer wieder zu einer Entscheidung bringe, doch Rudi gibt sich eher unentschlossen. Bei den verschiednen Prüfungen kommen auch die Charaktere der drei Frauen sehr stark zum Tragen. Der Betriebshelfer Max und die Hauswirtschafterin Gisela sind allerdings nicht überzeugt, dass unter den drei Frauen überhaupt die richtige für Rudi dabei ist.
Lustige Spielchen
Kompliziert wird es dann noch, als Rudis verschollener Vater plötzlich auch noch auf dem Hof auftaucht, und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Hervorragend umgesetzt wurde von Regisseurin Andrea Bitschnau die Eigenart des Montafoner Dialekts, der den Figuren sehr viel Leben einhaucht und sie authentisch wirken lässt. Vor allem die Dame Berta alias Simone Bitschnau – sie spielt das erste Mal in einer Produktion mit – besticht durch ihre Mimik und ihren Witz. Sehr schön nachempfunden ist auch die Bauernstube, die von den Bühnenbauern mit viel Lieb zum Detail für dieses Stück gefertigt wurde. Am Ende gab es vom zahlreich erschienen Premierenpublikum jedenfalls viel Applaus für die Darsteller und ihre Helfer.

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