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Präsidentengipfel ohne Ergebnis

Hubert Nagel und Kurt König, die Präsidenten der Lustenauer Erstdivisions-Vereine Austria und FC, berieten in einem Vieraugengespräch das weitere Vorgehen bezüglich der Stadionfrage.

Nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates vom Freitag steht fest, dass der FC Lustenau im Frühjahr zwar Spiele im Reichshofstadion austragen kann, darüber hinaus aber kein Platz für zwei Teams im Austria-Stadion besteht. Dass der FCL im Reichshofstadion Dauergast wird, ist für Austria-Präsident Hubert Nagel auch nach dem Gespräch mit König ausgeschlossen. Nach jetzigem Stand kann der FC Lustenau aber in der restlichen Saison 2003/2004 bis auf drei Termine alle Heimspiele im Reichshofstadion austragen.

Kontakt mit Bundesliga
Nagel will sich aber – ebenso wie König – noch einmal mit der Bundesliga in Verbindung setzen. Eine denkbare Variante wäre, dass die Bundesliga doch noch einwilligt, weitere Spiele ohne Sicherheitsrisiko im Stadion an der Holzstraße zu genehmigen. In puncto Gemeindeentscheid gibt sich König noch nicht geschlagen: „Die rechtliche Prüfung eines Schreibens der Gemeinde, in welchem dem FC Lustenau der Spielbetrieb im Reichshofstadion zugesichert worden ist, steht bevor.”

Als alternative Spielstätten kommen für König die Stadien in Bregenz und Dornbin in Frage, wobei er betont, dass das Reichshofstadion weiterhin erste Priorität bleibt.

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