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Präsident im Amt bestätigt

Einstimmige Wiederwahl: Der Vorarlberger Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger (ÖVP-Bauernbund) ist am Freitag in seinem Amt bestätigt worden.

Bei der konstituierenden Vollversammlung wurde er einstimmig für eine weitere Funktionsperiode bestellt. Ebenfalls in ihren Ämtern verbleiben die beiden Vize-Präsidenten Klaus Schwarz (V) in der Sektion Landwirte und Hubert Malin (V) in der Sektion Dienstnehmer.

Der Bauernbund hat bei der Landwirtschaftskammerwahl in Vorarlberg am 19. März dazugewonnen und 18 der insgesamt 19 zu vergebenden Mandate erhalten. Im Wahlkörper der Land- und Forstwirte reichte es für 13 der 14 Mandate, in jenem der Dienstnehmer gingen die fünf Mandate ausschließlich an den Bauernbund. Das einzige nichtschwarze Mandat in der Vorarlberger LWK-Vollversammlung wird von einem Freiheitlichen besetzt.

Moosbrugger erinnerte in seiner Ansprache an die Kammerräte an die „Ziele auf dem Vorarlberger Weg“. Unter anderem sprach er dabei „attraktive Bedingungen für die Jugend“ sowie zusätzliche Einkommensquellen an. Man müsse die Chancen des wachsenden Dienstleistungssektors nützen, betonte der wiedergewählte LWK-Präsident. Als Beispiele nannte er Urlaub am Bauernhof oder die Pflege öffentlicher Grünanlagen. Strom vom Bauernhof und Wärme aus dem Wald seien Zukunftsfelder, die es intensiv zu bearbeiten gelte.

In seinem Bericht über das Jahr 2005 erklärte Moosbrugger, dass die Vorarlberger Landwirte im Gegensatz zum Österreich-Trend ein leichtes Einnahmenplus zu verzeichnen gehabt hätten. Dass es Österreich gelungen ist, beim Programm „Ländliche Entwicklung 2007 bis 2013“ trotz geringerem EU-Budget die Dotation beizubehalten, wertete Moosbrugger als „für Österreich beachtliches Ergebnis“.

Resolutionen der Vollversammlung der LWK Vorarlberg betrafen unter anderem die Entkoppelung der Milchprämie sowie die Forderung nach einer „längst fälligen Novelle zum Ökostromgesetz“.

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