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Praktikable Lösung gefunden

Der zur Verbesserung der Stausituation am Zollamt Lustenau Anfang Juni gestartete Pilotversuch hat sich laut LR Gorbach "grundsätzlich bewährt". [2.9.99]

In der jüngsten
Sitzung der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe wurde die Fortführung bei
gleichzeitiger Optimierung befürwortet. Deren Ergebnisse werden noch
abgewartet, bevor es zu einer Dauerlösung kommt.

Die Optimierung besteht größtenteils in einer Verbesserung der
Bodenmarkierungen, um die Spurführung leichter und unmissverständlich
erkennbar zu machen. Die Sperre einer im Zollamtsbereich einmündenden
Gemeindestraße würde diese Maßnahmen deutlich erleichtern.

Probleme bereiteten während des Versuchs
vereinzelte disziplinlose Lkw-Fahrer, welche die Markierungen missachteten
und sich falsch einordneten. Landesrat Gorbach appelliert deshalb an alle
Lkw-Fahrer, durch Disziplin sowie Beachtung der Bodenmarkierungen und
Einordnungshinweise das System zu unterstützen: “Jedes Fehlverhalten
provoziert vermeidbare Staus”.

Im Rahmen des Pilotversuches wurden LKW-Leerfahrten, M-90-frei-Fahrten
und Fahrten mit Massengütern aus dem System der Abrufanlage herausgenommen.
Sie dürfen über die Pkw-Spur zum Zollamt in Richtung Schweiz zufahren.
Gleichzeitig wurde bei den LKW-Spuren die Unterteilung “Transit” und
“Abfertigung” aufgehoben. Durch diese Maßnahmen ist eine Erhöhung der
Kapazität des LKW-Warteraumes sowie dessen gleichmäßigere Belegung möglich.

“Der Versuch hat gezeigt, dass intensive Zusammenarbeit aller Betroffener
eine praktikable Lösung des Stauproblems ermöglicht”, dankt Gorbach den
Mitgliedern der Arbeitsgruppe.

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(Bild: VN-Archiv)

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